htr hotel revue vom 26. August: «Mit und ohne Kontrolle schwarz über die Grenze»
Ich fahre sehr viel Zug, kaum je aber über die Schweizer Grenze. Was sich aber zum Beispiel zwischen Spiez und Bern abspielt, ist ein Hohn, und vielleicht werde ich durch Ihre Zeilen jetzt so ermutigt, dass ich mich mal einmischen werde. Nur schnell das letzte Müsterchen: Der Herr im Coupé nebenan wird befragt, da er ja ein so asiatisch-terroristisches Aussehen hat. «Dummerweise» antwortet er in breitestem Walliserdeutsch und ist erst noch mit einem Auftrag des VBS unterwegs – schade, hatte ich keine Kamera dabei.
Übrigens habe ich zum Beispiel im TGV auch noch nie gesehen, dass ab einer gewissen Häufung von Schmuck pro Person noch ein Verdacht da war. Das gab es nur in der guten alten Zeit mit der normalen Grenzkontrolle; heute jagen wir halt Terroristen, und die sind eben glücklicherweise so einfach an der Hautfarbe zu erkennen
Andreas Theiler, Uebeschi
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