Der kantonale Gestaltungsplan legt wichtige Eckpunkte des Projekts fest wie Linienführung, Lage der Berg- und der Talstation, Standorte und Höhe der Masten. Die kantonalen Fachstellen attestieren der künftigen Bahn Umweltverträglichkeit.
Projektleiter Peter Gasser räumte am Dienstag vor den Medien ein, die vielen Einsprachen und Anregungen hätten zu zahlreichen Verbesserungen am Projekt geführt. «Ziemliches Kopfzerbrechen» habe der Standort einer Stütze verursacht, welche direkt auf einem archäologisch bedeutenden Burghügel zu stehen gekommen wäre. Nun sei sie verschoben worden.
Einer der Knackpunkte war der Schutz des Naturschutzgebietes Sagentobels. Dies sei bei der Linienführung berücksichtigt worden, so Gasser. Eine niedrigere Seilführung sei aus demselben Grund verworfen worden: Sie würde die Rodung einer Schneise bedingen. Verbesserungen habe man auch beim Lärmschutz erreicht.
«Nationale Ausstrahlung»
Von «nationaler Ausstrahlung» des Seilbahnprojekts sprach Ueli Stückelberger, Direktor des Verbandes öffentlicher Verkehr Schweiz und Seilbahnen Schweiz. Es sei ein Pionierprojekt in dichtbesiedeltem Gebiet - noch an manchen Orten gäbe es Potenzial für eine Erschliessung per Seilbahn.
Wichtig und richtig ist laut Stückelberger, dass bei der Talstation in Dübendorf keine Parkplätze erstellt werden. Dies sei «ein klares Signal», dass die Anreise per öffentlichen Verkehr erfolgt.
Eröffnung «Mitte des Jahrzehnts»
Eröffnet werden soll die Bahn «Mitte des Jahrzehnts», wie Andreas Hohl am Dienstag vor den Medien sagte, wobei er sich nicht auf ein bestimmtes Jahr festlegen wollte. Der stellvertretende Zoodirektor und Verwaltungsratsdelegierte der Zoo Seilbahn AG steht für das Projekt ein seit dessen Anfängen 2004. Auch weiterhin werde es Zeit und Geduld brauchen, um die Seilbahn zu realisieren.
Als erstes gilt es, die 30-tägige Einsprachefrist zum Gestaltungsplan abzuwarten. Sind die zu erwartenden Einsprachen rechtsgültig behandelt, kann der nächste Schritt erfolgen: Das Planbewilligungsverfahren durch den Bund. Auch Verhandlungen mit den betroffenen Grundeigentümern stehen an. Der eigentliche Bau der Seilbahn ist laut Hohl innerhalb eines Jahres zu machen.
In sieben Minuten von Stettbach zum Zoo
Die Zoo-Seilbahn ist als Umlauf-Seilbahn geplant. In sieben Minuten fährt sie über eine Länge von 2140 Metern und überwindet einen Höhenunterschied von 160 Metern. Die Talstation ist beim S-Bahnhof Stettbach in Dübendorf, die Bergstation zwischen Zoo-Haupteingang und Masoala-Halle.
Die Reisenden fahren in achtplätzigen Gondeln, die auch Platz für Kinderwagen bieten. Laut Hohl kommen auch Zwillingswagen durch die Tür. Je nach Besucherandrang können weniger oder mehr Gondeln eingehängt werden. Sind alle
50 Gondeln in Betrieb, transportiert die Bahn 1500 Passagiere pro Stunde - gleich viele wie das 6-er-Tram zwischen Hauptbahnhof und Zoo an einem Sonntag.
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.