Drei Arbeitsgruppen befassen sich mit Fragen der Strukturen und Finanzierung, der Vermarktung sowie mit dem Aufbau eines Tourismusobservatoriums. Innerhalb eines Jahres müssen sie der Regierung ihre Empfehlungen abliefern, wie Staatsrat Jean-Michel Cina an einer Medienkonferenz am Donnerstag erklärte.
Die Regierung erhofft sich, so einen Konsens in der Organisation und Ausrichtung des Walliser Tourismus zu finden. In den Arbeitsgruppen sitzen Vertreter der Walliser Wirtschaft und Politik. Das Projekt läuft unter dem Namen Tourismus 2015. Dann soll der Kanton seine Tourismus-Strukturen angepasst haben.
Wallis soll zur unausweichlichen Destination werden
Am Tourismusgipfel vom 28. September werden sich rund 200 Personen austauschen können. Darunter sind auch Gegner des im November 2009 zur Abstimmung vorgelegten Gesetzes. «Vor uns steht viel Arbeit, und sie ist vital für uns», sagte Peter Furger, der die Arbeitsgruppe Marketing leitet. Gegenüber der Konkurrenz sei das Wallis stark im Rückstand. Der Kanton müsse wieder zur unausweichlichen Destination werden.
Die Walliserinnen und Walliser hatten im November 2009 ein neues Tourismusgesetz deutlich mit 86'752 zu 28'580 Stimmen abgelehnt. Gescheitert war die Vorlage am Widerstand gegen das neue Finanzierungsmodell. Vorgesehen war, die Kurtaxe durch eine touristische Beherbergungsgebühr zu ersetzt. Die Gebühr wäre auf alle Zweitwohnungen und Ferienhäuser erhoben worden - unabhängig davon, ob diese vermietet werden oder nicht. 80 Millionen Franken hätten dadurch in den Tourismus fliessen sollen - 25 Millionen mehr als heute. (rom/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.