Der biometrische Pass soll wie geplant im nächsten Frühjahr ausgeliefert werden können. Deshalb will der Ständerat den für die Einführung des Passes nötigen 3-Millionen-Kredit nicht aus dem Bundesbudget 2010 streichen. Der Nationalrat habe bei seinem Kürzungs-Entscheid übersehen, dass dadurch auch die Einnahmen zurückgingen und sich das Budget damit verschlechtere, erklärte Ständerat Philippe Stähelin (CVP/TG). Das könne nicht der Sinn einer Sparmassnahme sein.
Zusätzlicher Kommunikationsbedarf nach Minarettverbot
Auch nicht kürzen will der Ständerat den Kredit für Präsenz Schweiz. Die Mehrheit des Nationalrats war der Ansicht gewesen, dass der Schaden, den die UBS-Affäre in den USA angerichtet habe, nicht mit staatlichen Mitteln behoben werden soll. Er hatte deshalb 2,5 Mio. Franken aus dem Budget von Präsenz Schweiz gestrichen. Der Ständerat fand dies übertrieben. Verschiedene bürgerliche Vertreter äusserten zudem die Ansicht, dass nach der Anti-Minarett-Abstimmung zusätzlicher Kommunikationsbedarf entstanden sei, um dem Ausland die Schweizer Demokratie zu erklären. Mit 25 zu 11 Stimmen hielt der Ständerat am Vorschlag des Bundesrats fest, insgesamt 10,75 Mio. Franken zur Verfügung zu stellen. Das Bundesbudget geht zur Differenzbereinigung zurück in den Nationalrat. (rom/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.

In der Dezembersession des Parlaments sind mehrere Geschäfte traktandiert, die den Tourismus betreffen. Hier finden Sie die Entscheide, laufend aktualisiert.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.