Zwar werde er das Anliegen prüfen - das Postulat wurde schliesslich mit 119 zu 0 Stimmen überwiesen - aber die Erwartung, dass es bei der Street Parade 2011 anders sein werde, müsse er dämpfen, so der Polizeivorsteher. Denn der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewalt sei nicht von der Hand zu weisen.
Auch wies Leupi die Postulanten darauf hin, dass der normale Betrieb der Freiluft-Cafés ja gewährleistet sei. Von einem generellen Verbot könne in keiner Art und Weise die Rede sein, wenn sie lediglich keine Sonderbewilligung erhielten. Schon eher könne man sie als Trittbrettfahrer bezeichnen, die von der Arbeit des Vereins Street Parade gratis und franko profitieren wollten, sagte Leupi.
Bis 2007 gabs für alle Sonderbewilligungen
Bis ins Jahr 2007 erhielten für den Street-Parade-Tag alle Betriebe in der Zürcher Innenstadt, die bereits eine Bewilligung für das Wirten im Freien hatten, jedes Jahr eine Sonderbewilligung. Diese erlaubte es ihnen etwa, eine Musikanlage und zusätzliche Bartheken aufzustellen. 2008 hatte der Stadtrat beschlossen, keine generellen erweiterten Boulevardbewilligungen für Gastrobetriebe in der Innenstadt während der Parade zu erteilen. Dadurch sollten Gewalt- und Alkoholexzesse verhindert werden. (rom/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.