Zug, das sei der Kanton, in dem sich reiche Leute und grosse Firmen niederlassen, um von tiefen Steuersätzen zu profitieren. Diese Meinung ist in vielen Schweizer Köpfen fest verankert. Knapp 30‘000 Firmen haben eine Niederlassung im kleinsten Kanton der Schweiz. Das sind etwas mehr als die Stadt Zug Einwohner hat. «Mittlerweile leben hier fast 100 verschiedene Nationen zusammen», weiss Nicole Jehnich, Verkaufsleiterin des Parkhotels Zug. Alles sei sehr multikulturell und aufgeschlossen, so dass sich ausländische Gäste sehr wohl fühlen würden.
Mehr Zimmer, mehr Gäste
«Die zentrale Lage des Parkhotels Zug ist ein wichtiger Verkaufspunkt», erklärt Jehnich. Das Hotel profitiere extrem davon, dass die meisten Firmen zu Fuss in zehn Minuten erreichbar seien. Ergänzend zum 1987 eröffneten und eher klassischen Parkhotel Zug wurde Anfang dieses Jahres das City Garden Hotel eröffnet, das ebenfalls von der Parkhotel Zug AG betrieben wird und in wenigen Minuten Entfernung liegt.
«Eine kleine Oase am Waldrand», wie Jehnich es bezeichnet. Das Haus präsentiert sich von der Eingangshalle bis ins Zimmer, wo Badezimmer und Schlafzimmer in einem Raum liegen, sehr offen. Die Gäste seien nach der Eröffnung des City Garden nicht etwa vom Parkhotel Zug abgewandert, so Jehnich. Neue Gäste seien dazu gekommen. «Wegen der Knappheit an Betten in Zug sind vorher viele Gäste nach Zürich und Luzern ausgewichen. Jetzt sind sie froh, dass wir in Zug 82 zusätzliche Zimmer zu bieten haben.»
Nachfrage ungebrochen
Ab Oktober soll auch das traditionelle Parkhotel Zug moderner gemacht werden. Das gesamte Erdgeschoss wird einem Facelifting unterzogen. «Dabei geht es aber nicht darum, das City Garden zu kopieren», hält Jehnich fest. Weil die Tagungsräume im Gebäude gegenüber ab Ende Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen, sollen diese ins Hotel integriert werden.
Wegen der grossen Nachfrage der Firmen habe man sich ausserdem entschlossen, mehr Serviced City Apartments anzubieten, erzählt Nicole Jehnich weiter. Bis Anfang 2011 sollen zwei weitere Appartementblocks mit etwa 30 neuen Wohnungen für Firmengäste gebaut werden. Ausserdem übernimmt die Parkhotel Zug AG den gastronomischen Teil des Casinos Zug. Das ermöglicht dem Hotel, den Gästen einen Platz für grössere Veranstaltungen direkt am See zur Verfügung zu stellen.
Der schönste Sonnenuntergang der Schweiz
Dass Zug nicht nur eine Wirtschaftsdestination ist, sondern auch für Freizeitgäste einiges zu bieten hat, davon hat sich Nicole Jehnich selbst überzeugt. «Ich bin jetzt seit knapp einem Jahr hier in Zug, und es gefällt mir wahnsinnig», so die gebürtige Schwarzwälderin. Die Region biete bezüglich Natur und Freizeitaktivitäten einfach alles. Um dies allgemein bekannt zu machen, arbeite das Hotel eng mit Zug Tourismus zusammen.
Ein im letzten Jahr geschnürtes Package, welches Übernachtungen in Verbindung mit Wakeboarden auf dem Zugersee anbot, sei zwar kein Erfolg geworden, erzählt die leidenschaftliche Windsurferin. «Es braucht aber halt einfach noch etwas Zeit.» Unbedingt miterleben müsse man in Zug einmal einen Sonnenuntergang. Weil auf der anderen Seeseite keinen Berge stehen, habe man das Gefühl, die Sonne würde direkt im Wasser versinken, schwärmt Jehnich. «Das ist bestimmt einer der schönsten Sonnenuntergänge der Schweiz.»
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
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Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
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Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Wir begleiten Ernst Bromeis auf seiner Reise durch die Schweiz und berichten im Juli täglich. Zum einen schreiben wir über den Schwimm-Marathon des Churers, zum anderen über Spannendes aus den Regionen oder den Hotels, welche der 42-Jährige besucht.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
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