Die repräsentative Studie «GfK Business-Reflector 2010» ist seit über zwanzig Jahren ein wichtiger Seismograph in der Schweizer Unternehmenslandschaft. Die Studie wurde in enger Zusammenarbeit mit der Universität Zürich durchgeführt und stützt sich auf deren Reputations-Theorie ab. Einzelinterviews mit 3'400 Personen zu Fragen über die Qualität der Angebote, das Ansehen, den wirtschaftlichen Erfolg, das soziale und ökologische Verhalten, die Innovationskraft bildeten die Grundlage für das Reputations-Monitoring.
Swissness und Regionalität sind ausschlaggebend
Der Migros-Genossenschafts-Bund führt erstmalig die Rangliste der Reputations-Umfrage von über 50 untersuchten Firmen
an. Die 3'400 Befragten anerkennen Migros als bestes Schweizer
Unternehmen. In Zeiten der Krise zählt die regionale oder nationale Verankerung
besonders stark und eine glaubhafte Schweiz-Verankerung stützt die
Reputation. «Ihr Bekenntnis zu Swissness, Regionalität und der Schweiz als
Produktionsstandort bringen der Migros gerade in wirtschaftlich
schwierigeren Zeiten viel Sympathie ein», bestätigt Matthias Vonwil,
Studienleiter bei der GfK.
Banken und Versicherungen weit abgeschlagen
Vor einem Jahr lag Migros noch auf dem dritten Rang. Hauptkonkurrent Coop konnte die Reputation in diesem Jahr ebenfalls erhöhen und liegt mit dem 7. Rang weit vorne. Der letztjährige Sieger Swatch belegt im 2010 den 2. Platz. Grossbanken und Versicherungen profitierten zum Untersuchungszeitraum (25. März bis 16. April 2010) von der Erholung der Wirtschaftskrise. Vor allem UBS und CS können sich stark verbessern, wenn auch auf einem tiefen Niveau. Die UBS bleibt auf dem letzten Rang. Die CS verbessert sich auf Rang 44.
SBB verlieren an Reputation
Konnten die SBB im Krisenjahr 2009 von der «Krisenresistenz» eines halbstaatlichen Unternehmens noch profitieren, verlieren sie in diesem Jahr wieder an Reputation. Die SBB liegen neu auf Rang 12. (npa/sda)
Nach drei Jahren muss Dominique Fumeaux seinen Posten als Direktor von Crans-Montana Tourismus (CMT) abgeben.
Der Zürcher Gemeinderat bittet den Stadtrat, zu prüfen, unter welchen Auflagen die erweiterte Nutzung von Boulevard-Cafés während der Street Parade wieder gewährt werden könnte. Polizeivorstand Daniel Leupi warnt vor zu grossem Optimismus.
Die Arosa Bergbahnen haben im Geschäftsjahr 2009/10 an das Spitzenergebnis vom Vorjahr anknüpfen können. Der Gewinn von 554'000 Franken liegt lediglich um 0,7 Prozent tiefer. Den Aktionären winkt erneut eine Dividende.
Die Jungfraubahn-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn von 9 Mio. Franken erzielt und damit das Rekordergebnis von 2008 egalisiert.
Der Messekonzern MCH Group hat im ersten Halbjahr 2010 seinen Gewinn gegenüber der Vorjahresperiode mehr als verdoppelt auf 38,6 Mio. Franken. Auch der Betriebsertrag legte auf einen Rekordwert zu.
Die Suonen, die traditionellen Bewässerungskanäle im trockenen Wallis, sollen in die Liste des Unesco-Kulturerbes aufgenommen werden. Diese Pläne werden nun vorangetrieben. Erste Vorstösse sollen noch im Herbst erfolgen.
Die Bergbahnen Sedrun haben ein «gutes Geschäftsjahr» 2009/10 hinter sich. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Cashflow von 2 Mio. Franken.
Nach Abschreibungen von 1,95 Mio. Franken bleibt ein Gewinn von 54'000 Franken oder 14,4 Prozent weniger als im Vorjahr.
In Weggis LU ist am Freitagabend der Mark-Twain-Weg offiziell eröffnet worden. Aus Anlass des 100. Todesjahres erweist die Gemeinde am Vierwaldstättersee dem amerikanischen Schriftsteller die Ehre. Der hat seinerseits zum guten Ruf des Ortes beigetragen.
Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im Juli 2010 insgesamt 4,3 Millionen Logiernächte. Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland legten um 6,9 Prozent zu, jene aus der Schweiz um 3,1 Prozent.
Viele Restaurants in der Ostschweiz bekommen die Folgen des Rauchverbots immer mehr zu spüren. Vor allem ältere Wirtinnen und Wirte geben auf. In Ausserrhoden wehren sich die Wirte jetzt mit einer Initiative gegen das rigorose Rauchverbot.
Am diesjährigen Tag der Wirtschaft wählten die Mitglieder des Wirtschaftsdachverbands economiesuisse den Präsident von hotelleriesuisse, Guglielmo L. Brentel, in ihren Vorstand.

Schweizer Luxushotels wollen zurück auf die Bühne der Literatur, der sie schon seit langem als Quelle der Inspiration dienen. Der Verband Swiss Deluxe Hotels (SDH), dem 39 Fünfsterne-Häuser der Schweiz angehören, lädt Autoren zum Schreiben von Kurzgeschichten ein.