Wie das Unternehmen mit Sitz in Basel am Dienstag mitteilt, liegt der Messekonzern mit einem Semester-Betriebsertrag von 242,1 (Vorjahresperiode: 200,3) Mio. Franken im Rahmen des Rekordjahres 2007. Die guten Zahlen werden teils mit dem Messezyklus erklärt; namentlich ist die Swissbau enthalten. Zudem profitiere MCH auch von konjunkturellen Erholungstendenzen.
Zu den guten Halbjahresresultaten trage zudem die Erstkonsolidierung der Beaulieu Exploitation SA nach der Übernahme der Aktienmehrheit durch die MCH Group AG bei. Die 100%-Übernahme der Exhibit & More AG wird sich erst in der zweiten Jahreshälfte auf die Resultate auswirken, da ihre Messen erst im zweiten Semester stattfinden.
Jahresgewinn wird ähnlich wie Semestergewinn ausfallen
Das erste Halbjahr 2010 wird denn auch als «sehr gut» bewertet. CEO René Kamm lässt sich mit der Aussage zitieren, die guten Semesterzahlen belegten die Richtigkeit der gewählten Strategie. Weil die grossen Messen im ersten Halbjahr stattgefunden haben, erwartet MCH einen Jahresgewinn im Rahmen des Semestergewinnes.
Drei Viertel des MCH-Umsatzes entfallen auf Eigenmessen, und diese haben ihren Ertrag im ersten Semester um 25 Prozent oder 40 Mio. Franken gesteigert. Die Event- Dienstleistungen brachten 4 Mio. Franken oder 8 Prozent mehr ein; diese Sparte trägt einen Fünftel zum Konzernumsatz bei. Zurück gegangen ist der Ertrag mit Infrastruktur-Vermietungen an Gastveranstaltungen - hier sei die Krise noch spürbar. Diese Sparte macht indes nur vier Prozent am Gesamt-Betriebsertrag aus. (rom/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.