Das kantonale Innendepartement hatte die beiden Fumoir-Gesuche im vergangenen Jahr abgewiesen. Seine Entscheide begründete es damit, dass die zwei vorgesehenen Rauchbereiche die Kriterien für einen Nebenraum gemäss der per 1. Juli 2009 eingeführten Verordnung zum Schutz vor Passivrauchen nicht erfüllen würden.
Geplantes Fumoir ist Hauptausschankraum
Im Fall der Bistro Heaven Bar stelle das geplante Fumoir aufgrund seiner zentralen Lage und als einziger Raum im Erdgeschoss den eigentlichen Hauptausschankraum des Betriebes dar. Bei der Kronenbar im gleichnamigen Hotel werde das Fumoir mit seinem separaten Eingang als eigenständiger Betrieb wahr genommen.
Zudem handle es sich um einen eigenen Gastronomiebereich. Nach dem kantonalen Verwaltungsgericht hat nun auch das Bundesgericht die Beschwerde der Betreiber abgewiesen. Laut den Richtern in Lausanne sind die Überlegungen des Verwaltungsgerichts in beiden Fällen korrekt und nicht willkürlich ausgefallen.
Fumoir nicht immer möglich
Die Wirtschaftsfreiheit, die Eigentumsgarantie oder die persönlichen Freiheit der Betreiber werde durch die Entscheide nicht verletzt. Das Bundesgericht habe bereits mehrfach entschieden, dass ein Rauchverbot in Restaurants zulässig sein müsse, zumal Nebenräume als Fumoirs betrieben werden dürften.
Dass in einzelnen Fällen die Einrichtung von Fumoirs aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich sei, ändere daran nichts. Müsste jedem Restaurant mit nur einem Gastraum der Betrieb desselben als Fumoir gestattet werden, würde die Umsetzung des Gesetzes verunmöglicht. (rom/sda)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.