Der Nationalrat hat die Abgabe aus der Revision des Luftfahrtgesetzes gestrichen. Mit dem Geld sollten im Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) 24 neue Stellen finanziert werden. Mit 124 gegen 62 Stimmen folgte die grosse Kammer ihrer Kommission und lehnte die Aufsichtsabgabe für die Schweizer Luftfahrt als Erstrat ab. Gegen die Abgabe wandten sich alle bürgerlichen Parteien. Für sie ist die Luftfahrt mit ihrer Wertschöpfung von jährlich 26 Milliarden Franken und ihren 180'000 Arbeitsplätzen von so grosser wirtschaftlicher Bedeutung, dass sie nicht durch eine neue Abgabe belastet werden sollte.
Die Grünen und die SP unterstützten vergeblich die Vorschläge des Bundesrats, pro Passagier künftig etwa 13 Rappen einzutreiben. Mit diesem Geld sollte die Aufsicht über die Luftfahrt finanziert werden. Der Kostendeckungsrad der Aufsichtsbehörde von derzeit etwa 17 Prozent sollte damit - wie vom Parlament in früheren Debatten verlangt - erhöht werden.
hotelleriesuisse lehnt die Einführung einer neuen Aufsichtsabgabe ab. Der Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie befürwortet die Beibehaltung der gesetzlichen Grundlagen, die den Bund zu einem zeitgemässen finanziellen Engagement im Bereich der Aus- und Weiterbildung in der Luftfahrt verpflichten. (sda/npa)
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.




In der Frühlingssession, die vom 1. bis 19. März dauert, stehen mehrere Geschäfte an, die Hotellerie, Gastronomie und Tourismus betreffen. Hier finden Sie die Entscheide, laufend aktualisiert.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.