«Unser Betrieb hat viele bekannte Menschen bewirten und beherbergen dürfen». Therese Fasel leitet zusammen mit ihrem Mann Henri das Hotel du Port in Estavayer-le-Lac am Neuenburgersee. Die Liste der berühmten Persönlichkeiten reicht von General Guisan und Kaspar Villiger, über Künstler wie Uriah Heep und Stress, grossen Sportler wie Radrennfahrer Mario Cipollini oder Fussballstar Christiano Ronaldo, bis hin zum Astronauten Claude Nicollier und Erfinder Yves Rossy.
Alle plaudern an einem Tisch
In diese Liste der «speziellen Menschen» reiht sich nun Ernst Bromeis ein. «Wir freuen uns riesig auf seinen Besuch», so Fasel. Das Projekt sei eine «absolut tolle Sache und in der heutigen Zeit überaus wichtig.» Der Kontakt mit all den verschiedenen Leute mache ihr grossen Spass, erzählt die 48-Jährige.
Das Besondere sei, dass all diese Leute in ihrem Hotel zusammen plaudern können. «Vom bekannten Politiker bis zum einfachen Hilfsarbeiter – alle sitzen sie zusammen am gleichen Tisch, ohne dass sich soziale Unterschiede zeigen würden. Für mich ist jeder einzigartig, aber alle sind sie interessant.»
Guisan und Ronaldo unter einer Lampe
Über dem Tisch im Restaurant, an dem vor kurzem Cristiano Ronaldo gespiesen hat, hängen noch die selben Lampen wie damals, als sich General Guisan 1940 im Hotel aufhielt (Brief von General Guisan im Bild rechts). Das Hotel du Port, ein Familienbetrieb, wurde 1936 von Henri und Louise Schmid bewirtschaftet, war Hotel, Restaurant, Berufsfischerei und Schnapsbrennerei in Einem.
In den 60-ern übernahmen Tochter Suzy und Schwiegersohn Joseph Fasel das Ruder, bis 1984 der Enkelssohn und heutige Besitzer Henri Fasel in die Fussstapfen trat. Eine Terrasse und ein Wintergarten wurden gebaut, die Zimmer renoviert: «Aber die Lampen, voll mit Erinnerungen, werden so schnell nicht aus dem Restaurant weichen», weiss Therese Fasel.
Wassersport und Solarflugzeuge
Estavayer-le-Lac bietet sowohl für Natur- wie auch für Wassersportliebhaber einiges. «La grande Cariçaie» wird als eines der schönsten Naturschutzgebiete Europas bezeichnet. Gleichzeitig gilt die Kleinstadt am Neuenburgersee als Wassersportparadies. Neben Segeln, Surfen, und Pedalofahren zieht ein Wasserskilift viele Wasserbegeisterte an.
Seit April bietet sich auch im Element über dem Wasser ein Spektakel: Solar Impulse, das Projekt von Bertrand Piccard und André Borschberg, absolviert bis in den Spätsommer hinein mehrere Testflüge über der Region. Mit dem Prototyp des Flugzeugs, das dereinst die Welt mit Solarenergie umrunden soll. Das sei im Moment das Ereignis in der Region, sagt Fasel. «Einfach atemberaubend und traumhaftschön.»
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.





Wir begleiten Ernst Bromeis auf seiner Reise durch die Schweiz und berichten im Juli täglich. Zum einen schreiben wir über den Schwimm-Marathon des Churers, zum anderen über Spannendes aus den Regionen oder den Hotels, welche der 42-Jährige besucht.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.