Im Romantik Hotel Die Krone in Gottlieben macht schon das Besitzertrio den kleinen Unterschied. Raymond Kronig, Walliser und Hotelier, Hausgrafiker Markus Greter, halb Luzerner, halb Bündner, und Raphael Lüthy, Berner und Chef de Cuisine im Hause haben die Krone vor eineinhalb Jahren erworben. «Das hier ist keine One-Man-Show», sagt Raymond Kronig. Ihr Ziel sei es, aus dem Hotel etwas ganz Besonderes zu machen. Die oberste Maxime des Hauses: niemanden kopieren.
Während 30 Jahren wurde das Hotel am Rheinufer zwischen dem Boden- und dem Untersee auf sehr traditionelle Weise geführt. Zuvor hatte Starköchin Rosa Tschudi mit einer für die Zeit sehr modernen Art eine gehobene Kundschaft verzaubert. «Im weitesten Sinn knüpfen wir nun wieder am Konzept von Rosa Tschudi an», so Kronig. Denn übertragen auf die heutige Zeit lege man wieder mehr Gewicht auf Restauration, Design und Boutique.
In Jeans und mit Hotelkino
Der Namen des Hotels ist in Gottlieben gleichzeitig Konzept: Die 25 Hotelzimmer sind allesamt Fürsten- und Königshäusern in Europa gewidmet. Jedes Zimmer hat seine eigene Geschichte, welche direkt auf der Wandtapete geschrieben steht. Es sei gar nicht so einfach gewesen, das Leben der Adligen in sechs, sieben Sätzen zusammenzufassen, erklärt Markus Greter, und dabei spannend und unterhaltsam zu bleiben. Denn: «Schliesslich sind unsere Gäste hier in den Ferien, nicht in der Geschichtsstunde.»
Auch sonst wird versucht, im Hotel eine ungezwungene Ferienstimmung zu vermitteln. Dort, wo früher die Kellner im roten Mänteli und der Gastgeber nie ohne Krawatte herumliefen, arbeiten die heutigen Besitzer in Jeans. «90 Prozent unserer Besucher sind Feriengäste. Sie schätzen es, in legerer Kleidung eine luxuriöse Küche zu geniessen», so Kronig. Und getreu dem Motto erholt sich der Gast nicht in einer Wellnessoase, sondern im hauseigenen Kino.
Dorfschwimmen und Gesprächsrunde
Akzente setzen wollte das Trio auch im Bezug aufs Projekt von Ernst Bromeis. «Ich dachte mir: Er will doch zum Nachdenken anregen. Also überlege ich mir was», so Greter über seine Motivation. Der Zwischenhalt des Wassersportlers fand Eingang ins Eventprogramm des Hotels. Es wurde ein Dorfschwimmen organisiert, und am Abend zur Gesprächsstunde geladen. Immerhin ein Duzend Gottlieber – inklusive Markus Greter – sprangen nach Bromeis Ankunft nochmals mit ihm ins Wasser. Eine beschauliche Anzahl, befindet sich laut Greter doch die Hälfte des 300-Seelen-Dorfes in den Ferien.
Markus Greters Begeisterung für Bromeis kommt nicht von ungefähr, hat er doch sein eigenes Sportprojekt am Laufen. Sein Ziel: Mit dem Velo die Erde umradeln. Jedes Jahr sitzt er drei Monate auf dem Sattel und bringt ein weiteres Stück vom weltweiten Puzzle hinter sich. Mit 60 Jahren möchte er eine durchgehende rote Linie um den Globus gezogen haben. Bereits sind über 65'000 Kilometer abgestrampelt. Anders als bei Bromeis steht bei Greter aber keine Botschaft im Zentrum. «Wir haben aber beide ein Ziel, das wir erreichen wollen. Und da bin ich genau so ehrgeizig wie Bromeis», so Greter. In diesem Jahr geht es nach Kuba. Zusammen mit Lebenspartner Raymond Kronig. Diese Velotouren seien der perfekte Ausgleich und enorm wichtig, meint dieser. Denn: «So wird einem immer wieder bewusst, dass die Welt nicht nur aus Luxus und Gourmet besteht.»
Die Pfortenhalle des Klosters St. Johann in Müstair (GR) ist restauriert worden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch ein Teil der Renaissance-Wandmalereien freigelegt.
Eine Tasse Café crème kostet im Deutschschweizer Schnitt erstmals über 4 Franken. Der Branchenverband Cafetiersuisse führt diesen Preisanstieg auf die Sozialkosten und die seit Jahresbeginn höhere Mehrwertsteuer zurück.
Nach der Berner Stadtregierung fordert nun auch der Gemeinderat von Köniz, dass der Flughafen Bern-Belp die Flugbewegungen auf 65'000 pro Jahr beschränkt. Der Flughafen indes vermeldet, dass mit 160'000 Passagieren bereits im Oktober das Jahresziel erreicht wurde.
Mit «Oona» - keltisch für «das Aussergewöhnliche» - ist in der Schweiz erstmals ein inländischer Kaviar erhältlich. Produziert wird die Delikatesse in Handarbeit vom Tropenhaus Frutigen BE.
Die Gurtenbahn wälzt die Idee, am Berner Hausberg eine Sommerrodelbahn zu bauen. Damit will sie zusätzliche Erträge erwirtschaften, um ihre Schulden abzubauen. Falls die Bahn gebaut wird, dann wahrscheinlich dort, wo heute eine Sprungschanze steht.
Um den Tourismus im Kanton Glarus anzukurbeln, reicht nach Meinung der Kantonsregierung ein befristetes Mandat für Produktmanagement. Eine kantonale Tourismusorganisation zu schaffen, mache zur Zeit keinen Sinn.
Die Werbemittel von Graubünden Ferien (GRF) sind angesichts der Frankenstärke verdoppelt worden. Dafür schicken die Bündner noch mehr Werbe-Steinböcke auf die Jagd nach Feriengästen. Zudem spannen praktisch alle bekannten Ferienorte mit der Marketingorganisation GRF zusammen.
In der Saison 2011 verzeichnete die BLS Schifffahrt einen massiven Rückgang der Frequenzen. Sie rechnet mit einem Defizit von über 1,5 Mio. Franken.
Die geplante Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zoo Zürich ist einen Schritt weiter: Die Baudirektion hat in einem Gestaltungsplan die Grundlagen für das Projekt definiert. Darauf basierend wird das Projekt nun weiterverfolgt.
Ein erhöhter Liftschacht auf dem Klein Matterhorn empört Umweltorganisationen wie SAC, WWF, Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie haben Beschwerde eingelegt und verlangen, dass der ausgebaute Liftschacht wieder abgebrochen wird.






Wir begleiten Ernst Bromeis auf seiner Reise durch die Schweiz und berichten im Juli täglich. Zum einen schreiben wir über den Schwimm-Marathon des Churers, zum anderen über Spannendes aus den Regionen oder den Hotels, welche der 42-Jährige besucht.
Mit dem Bau des Luxus-Resorts Aminona bei Crans-Montana (VS) darf noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde von Tier- und Umweltverbänden die aufschiebende Wirkung erteilt.
Für die Schweizer Übernachtungsindustrie sieht die anstehende Wintersaison düster aus. Die Konjunkturforscher von BAK Basel prognostizieren dem Sektor einen Rückgang um 2,6 Prozent. Die Übernachtungen von Ausländern dürften gar um 4,2 Prozent zurückgehen.