Dies teilte die RhB am Mittwoch mit. Amacker wurde
vom RhB-Verwaltungsrat zum Nachfolger von Erwin Rutishauser gewählt, der die
Rhätische Bahn mit ihren 1400 Angestellten seit Oktober 2004 führt und auf Ende
Jahr als Direktor zurücktritt. Nachfolger Hans Amacker sei ein anerkannter Profi
des öffentlichen Verkehr, schreibt die RhB.
In den acht Jahren als
Direktor des RBS habe er zusammen mit dem Führungsteam Spitzenwerte in
Kundenzufriedenheit, Produktivität und Zuverlässigkeit erreicht. Die Strecke
Worblaufen-Bern des RBS gehöre zu den meistbefahrenen S-Bahnstrecken der
Schweiz.
Amacker absolvierte eine Bauzeichner-Lehre und bildete sich zum
Bauingenieur ETH weiter. Danach arbeitete er vier Jahre als wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Institut für Verkehrsplanung und Transporttechnik der ETH Zürich.
Im Forschungs- und Beratungsbüro INFRAS vertiefte Amacker die Kenntnisse über
ÖV-Systeme und Verkehrswirtschaft.
Amacker zieht nach Graubünden
1992 wechselte der heute 56-Jährige
ins Bahngeschäft und übernahm als Vizedirektor beim Regionalverkehr
Bern-Solothurn die Verantwortung für Produktion, Infrastruktur, Rollmaterial und
den Busbetrieb Solothurn und Umgebung (BSU). 2002 wurde Amacker zum Direktor RBS
und des in Betriebsgemeinschaft geführten BSU gewählt.
Amacker ist
zweisprachig, deutsch-italienisch, aufgewachsen, verheiratet und Vater zweier
erwachsener Kinder. Er wird in den kommenden Monaten den Wohnsitz vom Kanton
Solothurn nach Graubünden verlegen. (rom/sda)
Nach drei Jahren muss Dominique Fumeaux seinen Posten als Direktor von Crans-Montana Tourismus (CMT) abgeben.
Der Zürcher Gemeinderat bittet den Stadtrat, zu prüfen, unter welchen Auflagen die erweiterte Nutzung von Boulevard-Cafés während der Street Parade wieder gewährt werden könnte. Polizeivorstand Daniel Leupi warnt vor zu grossem Optimismus.
Die Arosa Bergbahnen haben im Geschäftsjahr 2009/10 an das Spitzenergebnis vom Vorjahr anknüpfen können. Der Gewinn von 554'000 Franken liegt lediglich um 0,7 Prozent tiefer. Den Aktionären winkt erneut eine Dividende.
Das Eisenbahn-Unternehmen BVZ Holding hat Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr 2010 gesteigert. Bezüglich der Kosten des Glacier-Express-Unfalls im Juli herrscht noch Unsicherheit.
Barry Callebaut und Kraft Foods haben eine Liefervereinbarung abgeschlossen. Der Schweizer Schokoladenkonzern wird für den weltweit zweitgrössten Lebensmittelhersteller zum Hauptlieferanten für Kakaoprodukte und Industrieschokolade.
Die Jungfraubahn-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn von 9 Mio. Franken erzielt und damit das Rekordergebnis von 2008 egalisiert.
Der Messekonzern MCH Group hat im ersten Halbjahr 2010 seinen Gewinn gegenüber der Vorjahresperiode mehr als verdoppelt auf 38,6 Mio. Franken. Auch der Betriebsertrag legte auf einen Rekordwert zu.
Die Suonen, die traditionellen Bewässerungskanäle im trockenen Wallis, sollen in die Liste des Unesco-Kulturerbes aufgenommen werden. Diese Pläne werden nun vorangetrieben. Erste Vorstösse sollen noch im Herbst erfolgen.
Die Bergbahnen Sedrun haben ein «gutes Geschäftsjahr» 2009/10 hinter sich. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Cashflow von 2 Mio. Franken.
Nach Abschreibungen von 1,95 Mio. Franken bleibt ein Gewinn von 54'000 Franken oder 14,4 Prozent weniger als im Vorjahr.
In Weggis LU ist am Freitagabend der Mark-Twain-Weg offiziell eröffnet worden. Aus Anlass des 100. Todesjahres erweist die Gemeinde am Vierwaldstättersee dem amerikanischen Schriftsteller die Ehre. Der hat seinerseits zum guten Ruf des Ortes beigetragen.

Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im Juli 2010 insgesamt 4,3 Millionen Logiernächte. Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland legten um 6,9 Prozent zu, jene aus der Schweiz um 3,1 Prozent.
Viele Restaurants in der Ostschweiz bekommen die Folgen des Rauchverbots immer mehr zu spüren. Vor allem ältere Wirtinnen und Wirte geben auf. In Ausserrhoden wehren sich die Wirte jetzt mit einer Initiative gegen das rigorose Rauchverbot.