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03.03.2009
Fluglärm: Motion abgelehnt
(© Luftwaffe)
Der Ständerat will dem Bundesrat bei der Verteilung des Fluglärms der Luftwaffe in der Schweiz Spielraum lassen. Er hat eine Motion von Werner Luginbühl (BDP/BE) abgelehnt.

Die kleine Kammer folgte dem Wunsch von Bundesrat Ueli Maurer mit 21 zu 15 Stimmen. Maurer sagte, es sei eine undankbare Aufgabe, den tendenziell steigenden Fluglärm der Luftwaffe im Land zu verteilen. Der Bund sei aber daran, die Belastung «auszutarieren». Die Motion würde die Gespräche nicht erleichtern, sondern erschweren.

Flugübungen im Ausland
Luginbühl wollte den Bundesrat beauftragen, die Flugplätze in den Alpentälern vor allem in den touristisch wichtigen Sommermonaten zu entlasten. Um dies zu erleichtern, schlug er regelmässige Flugübungen der Luftwaffe im Ausland vor. hotelleriesuisse hatte den Vorstoss befürwortet, weil er die Lärmproblematik aufgreift, ohne die Armee in Frage zu stellen. (rom/sda)

  
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