hotelarchiv
06.05.2010
Hotel Monte Generoso (TI)
(© Sammlung Club Grand Hôtel & Palace, Basel)

Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildeten sich mit Lugano und Locarno die beiden bedeutendsten Tessiner Fremdenorte. Beide lagen an einem Seeufer, zu dieser Zeit bereits der beliebteste Aufenthaltsort von Touristen. Neben diesen beiden Zentren bildeten sich noch einige weitere kleinere Fremdenorte, die in der Regel nur wenige Gasthäuser aufwiesen. Als Aussichtsort am See erwarb sich beispielsweise Brissago eine gewisse Bekanntheit; als Aufenthaltsort in den Bergen erlangte der Monte Generoso eine grössere Bedeutung. Auf Bellavista an dessen Südflanke eröffnete der Arzt Carlo Pasta aus Mendrisio 1867 das Hotel Monte Generoso, das sich rasch als Tourismuszentrum etablierte. 1890 wurden die Dampfzahnradbahn zum Gipfel des Monte Generoso und gleichzeitig das dortige Kulmhotel eröffnet. 1941 erwarb Gottlieb Duttweiler auf die Initiative von Charles Hochstrasser die Monte Generoso Bahn, die heute eine Unternehmung des Migros-Kulturprozents ist.

Weitere Literatur zu den Hotels im Tessin:

Flückiger-Seiler Roland. Hotelpaläste zwischen Traum und Wirklichkeit. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2003. Seiten 136-151.

Wettbewerb: 13 Personen haben letzte Woche beim Hotelarchiv-Wettbewerb mitgemacht. Acht Teilnehmende lagen richtig. Joachim Frei aus Biel wurde als Gewinner ausgelost. Er erhält eine Flasche «la colombe rouge», Jahrgang 2008, von der Domaine la Colombe Raymond Paccot.

  
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