Nachdem die Drahtseilbahn den Berner Hausberg bereits seit 1899 erschloss, konnte das Hotel auf dem Gurten am 31. März 1901 mit einem grossen Einweihungsfest in Betrieb genommen werden. Die Pläne für diesen schlossartigen Hotelbau der Jahrhundertwende stammten vom Architekten Albert Gerster, der unter anderem auch die städtische Reitschule in Bern erstellt hatte und den Wiederaufbau des Grand Hotel Gurnigelbad plante, das kurz nach der Eröffnung des Gurten-Hotels abgebrannt war.
Die Erweiterung des Gebäudes 1906/07 bedeutete zugleich eine Beeinträchtigung der ursprünglichen Erscheinungsweise. Der einst markante Nordturm ging in der Baumasse der dreizehnachsigen Erweiterung beinahe unter. Mit der zweiten Erweiterung von 1937 wurden der Fassadendekor reduziert und die Dachaufbauten entfernt. Nach langen Jahren der Leerstands in den 1980er Jahren übernahm die Migros unter Federführung der Stadt Bern die Anlage und baute sie zu einem neuen Gastronomiezentrum um. Dabei erhielt das ehemalige Hotelgebäude auf der Rückseite einen modernen Anbau.
Der «neue» Gurten konnte im November 1999 eröffnet werden.
Quelle: Hotelarchiv Schweiz, Sammlung Roland Flückiger-Seiler, Bern
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.





Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.