Die Geschichte des Hotel Falken begann kurz nach der Eröffnung der Wengernalpbahn 1893. Johann von Allmen, «Wirth zur Weinhalle in Lauterbrunnen», eröffnete auf die Sommersaison 1895 sein neues Hotel Falken in Bahnhofsnähe. Im Gegensatz zu den meisten Hotels in Wengen besitzt das Hotel Falken ein elegantes Mansartdach. Gute Geschäftserfolge ermutigten den initiativen Hotelier zum Ausbau, so dass im Sommer 1903 die mit zahlreichen Zierformen im Schweizer Holzstil ausgestattete Dependance «Chalet Gentiana» die ersten Gäste beherbergen kann. 1908 erhielt auch der Falken eine bauliche Erweiterung gegen Osten mit einem grossen Speisesaal im Erdgeschoss und einem vierten Stockwerk sowie einer neuen Dachgestaltung. Das Hauptgebäude erhielt nun, in Analogie zur Dependance von 1903, eine Fassadenverkleidung mit Holzschindeln sowie ein Satteldach mit Quergiebeln und Zierformen im Schweizer Holzstil.
1909 gehörte der Falken zu den Pionierbetrieben der erstmals durchgeführten Wintersaison. Fehlende Investitionsfreudigkeit in der Zwischenkriegszeit und danach ist aus heutiger Sicht ein Glücksfall. Das noch weitgehend in einem wertvollen historischen Zustand erhaltene Haus konnte 2007 Mitglied der Swiss Historic Hotels werden. In der Mehrzahl der Gästezimmer finden sich noch die historischen Lavabos von 1930 sowie Mobiliar aus den ersten Jahrzehnten des Hauses. Zusammen mit den wieder angebrachten Tapeten verleihen sie dem Haus einen nur noch selten anzutreffenden Charme eines historischen Berghotels.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.





Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.