Die Dependance ist ein Bau im Schloss-Stil und entspricht der Mode der 1880er Jahre. Ein Spielsaal mit Billard, vielleicht sogar ein Roulette konnten in dem modernen, kursaal-artigen Bau Platz finden. Damit man sieht, wie man in dem verlorenen Tal seine Zeit verbringt, wenn es regnet.
Und so steht es auch im Text: Heizung und fliessend Wasser erkennt man am Rauch des Kamins und am Springbrunnen im Garten. Aha: der Bahnhof ist nicht gerade vor der Tür... also steht ein Portier zur Verfügung. Café Restaurant heisst, man kann andere Gäste einladen, auch wenn sie nicht im Hotel zu Gast sind. In diesem Hotel findet man noch Wanderer, deshalb die Angabe der sechs Stunden von Airolo aus.
Heizung aus dem Korb? Es sind Kamine im Zimmer und jeder Gast heizt, wie er es sich gerade leisten kann. Badewannen sind scheinbar vorhanden, vermutlich Etagenbad und noch keine eigene Badezimmer. Der Privatsalon lässt erkennen, dass Gäste mehrere Woche mit Kind und Kegel im Hotel bleiben können. Die Mahlzeiten werden am «Table d’hôte» eingenommen, das heisst, alle Gäste an einem langen Tisch, platziert durch den allmächtigen Maître d’Hôtel nach Rang und Klang (des Trinkgeldes...).
Man ist kinderfreundlich, ein Kids Hotel der ersten Stunde, und man darf seine eigene Magd oder seinen Butler mitbringen, was das Hotelpersonal entlastet und dem Hotelier dadurch mehr einbringt als kostet... Und die erwähnten Bachforellen sorgen für das Spezielle auf dem Tisch.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.




Die htr hotel revue veröffentlicht jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.