Hans Guler eröffnete das Hotel Chesa Grischuna in Klosters im Jahr 1938. Mit dem Bau des Hauses hatte er den damals sehr bekannten Zürcher Architekten Hermann Schneider beauftragt, der auch die Chesa Veglia in St. Moritz gestaltete.
Eine Besonderheit der Chesa Grischuna bildet die fast restlose Verwendung von einheimischer Handarbeit. Nebst allen Holzarbeiten wurden etwa auch die Beschläge an Türen und Fernstern von einheimischen Schmieden und Schlossern herstellt. Der Architekt entwarf ebenfalls die Stoffe für Vorhänge, Tischwäsche und sogar das Geschirr. Hier wurde handwerkliche Tradition wunderbar mit schöpferischer Gegenwartskunst bis ins letzte Detail verknüpft.
Während des zweiten Weltkrieges gehörte die Chesa Grischuna zu den bevorzugten Hotels der GI`s. Nach dem Krieg kehrten viele wieder für einen Ferienaufenthalt zurück. Schriftsteller und bekannte Persönlichkeiten aus der Filmbranche reisten zu dieser Zeit ebenfalls nach Klosters in die Chesa Grischuna. So wurde das Hotel bald liebevoll «Klein Hollywood» genannt.
Im Gästebuch verewigten sich viele bekannte Namen: Die Königin von Holland, Bundesräte, General Guisan, amerikanische und europäische Filmgrössen, Schriftsteller, Unternehmer aus der Industrie- und Bankenwelt.
Hans Guler, der 1991 verstarb, stammte aus einer Bergführerfamilie. Nach seinem Tode führte seine Frau Doris das Hotel weiter. Heute wird das Haus von Tochter Barbara Rios Guler zusammen mit ihrer Geschäftsführerin Marianne Hunziker geführt.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.





Die htr hotel revue veröffentlicht jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.