Über den Stich des Hotel Belvedère in Tarasp existieren nur wenig Informationen. Dass Hotel macht hier Werbung für einen Neubau. Das alte Hotel Belvedère in Schuls bleibt als Filiale des neuen Hotels in Tarasp in Betrieb. Der Ort hat sich als Kurort profiliert. Deshalb die beiden Angaben «das Kurhaus sei nur 20 Minuten entfernt» und die «Stahlbäder der berühmten Wyh Quelle seien in unmittelbarer Nähe der beiden Hotels». Als Beweis sieht man zahlreiche Figuren, 36 Damen und Herren und zwei Kinder, die um das Hotel spazieren. Kuren hiess damals, von der Heilquelle 5 bis 12 Mal pro Tag in der Trinkhalle ein Glas Wasser zu trinken, ab und zu in den Gärten spazieren zu gehen, mit den anderen Gästen zu plaudern (heute würde man es Networking nennen...) und die schönen Kleider zu zeigen (was in diesem Stich sehr gut zu sehen ist).
Sehr interessant ist das Post Bureau, das sich im linken Bau neben dem Hotel befindet. Viele Postbüros waren zunächst in die Hotels integriert und oft betrieb der Hotelier diese Stelle selber. Das führte manchmal zu hefitgen Ausseinandersetzungen zwischen der Postbehörde und gewissen Hoteliers, die die schlechte Angewohnheit hatten, den Gästen mehr Briefmarken zu fakturieren als nötig, um die beliebten Postkarten in ihre Heimatländer zu schicken. Briefmarken, die der Hotelier für seine eigene Post gut brauchen konnte...
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.




Die htr hotel revue veröffentlicht jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.