Die Schwefelquelle bei Linthal im Glarnerland wird in der Glarner Chronik von J. Tschudi von 1714 erstmals genannt. 1779 entstand auf Initiative des lokalen Arztes Dr. Johann Marti eine erste Fassung der Quelle: Das Schwefelwasser wurde durch hölzerne Teuchel (Wasserleitung) in einen Kuhstall mit fünf Badewannen geleitet. Die ersten Kurgäste trafen ein.
Im Jahre 1830 entstand eine «geräumige Badeanstalt», das so genannte Stachelbergbad mit 24 Gästezimmern und einem geräumigen Speisesaal sowie Billardzimmer. In den folgenden Reiseführern wurde diese Anlage gelobt, was zu einem grossen Besucherandrang führte. 1860 wurde bereits das zweite Gebäude eröffnet, doch auch dieses hielt dem Andrang nicht stand.
So kamen in den 1880er Jahren wiederum neue Bauten hinzu: ein neuer grosser Speisesaal und die Dependance (Villa Secken) auf der anderen Seite der Linth. Mit einem «Neubau in schönster, freier Lage», der 1902 dem Betrieb übergeben wurde, hat der Ausbau beim Bad Stachelbelg seinen Abschluss gefunden. Nach den Einbussen während des Ersten Weltkrieges konnte sich der Badebetrieb nicht mehr erholen und die Gebäude wurden mehrheitlich abgebrochen. Erhalten geblieben ist das erste Kurhausgebäude von 1830 sowie die Villa Secken, die beide als Wohnhaus genutzt werden. Zur zeit sind im Glarnerland Bestrebungen im Gange, das Stachelbergbad zu neuem Leben zu erwecken.
Mehr Infos: www.stachelbergbad.ch
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.





Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.