Das Hotel Albana entstand im ausgehenden 19. Jahrhundert in erhöhter Lage über dem Vierwaldstättersee auf Initiative des sächsischen Fabrikanten Carl Gottlieb Köhler, der als Besitzer einer Brauerei und einer Kupferfabrik in Freiberg (Sachsen) zur wohlhabenden Oberschicht der damaligen Zeit gehörte.
Nach zwei ersten Pensionen, die er nach der Jahrhundertwende verkaufte, errichtete der initiative Hotelbesitzer in der Mitte der 1890er-Jahre in schönster Aussichtslage eine neue Villa Köhler, die er als Pension für die Beherbergung von Fremden betrieb. Sein neues Hotel stattete er mit zahlreichen Kostbarkeiten aus seiner alten Heimat aus, unter anderem mit wertvollen Möbeln sowie mit zahlreichen echten, in Dresden hergestellten Meissner Kachelöfen. Kurz vor der Jahrhundertwende kam eine Dépendance hinzu, die später «Villa Anna» genannt wurde, vor 1910 entstand noch die «Villa Helena». Unter neuen, aus dem Engadin zugezogenen Eigentümern erhielt das Hotel 1911 den Namen Albana von einer Bergspitze im Engadin.
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Phase der Vereinfachung von Hotelfassaden nach den damals staatlich subventionierten Prinzipien zur Sanierung von Hotels, die in der vollständigen Umgestaltung der Fassaden in den Jahren 1961/62 ihren Höhepunkt fand. Dabei wurde der originale Eckturm abgebrochen und ein neues Dach mit grosser Dachterrasse realisiert. Gleichzeitig erhielten die Fassaden eine neue deckende Einkleidung über die ursprüngliche Konstruktion mit Backstein und Fachwerk.
Nach zahlreichen erfolgreichen Jahren schloss das Hotel kürzlich seine Tore und die langjährige Besitzerfamilie verkaufte die Gebäude. Seither schaut der ehemalige Hotelbetrieb in schönster Aussichtslage über dem Vierwaldstättersee einer ungewissen Zukunft entgegen.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.






Die htr hotel revue veröffentlicht jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.