Das Hôtel des Trois Couronnes wurde am 3. Mai 1842 durch den erfahrenen Hotelier Gabriel Monnet eröffnet, der den Hotelnamen von seinem alten Gasthaus an der Rue du Simplon auf das neue Haus am Seeufer übertrug. Mit seinem Grand Hotel besass Hotelier Monnet während zwei Jahrzehnten in der Region unangefochten das erste Haus, in Montreux entstanden Hotels von ähnlichen Dimensionen erst zwei Jahrzehnte später. Als Architekten für dieses Haus hatte Monnet den einheimischen Jean Benjamin Philippe Franel (1796-1867) engagiert, ein aus Vevey stammender und Zeit seines Lebens dort tätiger Architekt und Unternehmer.
Nach einem kleinen Anbau auf der Ostseite um 1850 verblieb das Gebäude bis um 1890 in seiner ursprünglichen Erscheinung. 1863 verlor das Trois Couronnes durch die neu erstellte Quaianlage seinen direkten Zugang zum See. Um 1890 veränderte das Hotel sein ursprüngliches Gesicht innert kürzester Zeit grundlegend: aus dem blockförmigen, dreiteilig gegliederten klassizistischen Bau entstand eine neobarocke Dreiflügelanlage um einen nordseitig neu gebildeten Hof mit einem zeitgemässen Mansartdach und Balkonen in der Hauptfassade.
2003 hat der Internationale Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) das Hôtel des Trois Couronnes mit dem Titel des Historischen Hotel des Jahres ausgezeichnet.
Weitere Literatur zu den Hotels am Genfersee:
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830-1920. Baden 2001. Seiten 88-109.
FLÜCKIGER-SEILER ROLAND. Le développement de la construction hôtelière sur l’arc lémanique. In: Revue historique du Mandement de Bex, No XXXIII/2000. Bex 2000, p. 3-14.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
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Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.





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Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.