Schinznach-Bad gehört zu den bedeutenden traditionellen Bädern der Schweiz. 1651 entdeckte man dort eine heisse Schwefelquelle, die bald darauf als Heilbad diente und 1658 ein erstes Badehaus erhielt. 1670 wurden die Quelle verschüttet und die Badegebäude von der Aare weggerissen. Nach einer Neufassung des Wassers 1691 auf dem rechten Ufer nahm das Bad in Schinznach (auch Habsburger Bad genannt) einen schnellen Aufschwung als beliebter Treffpunkt der Oberschicht.
1706 entstand ein erstes grösseres Hotelgebäude mit Mansartdach. Bäder waren seit alter Zeit beliebte Orte für politische Zusammenkünfte, weil sie gute Übernachtungsmöglichkeiten anboten. Besonders bekannt wurde Baden als häufiger Tagsatzungsort der Alten Eidgenossenschaft. In Schinznach-Bad wurde 1761 die Helvetische Gesellschaft gegründet.
Die bedeutendste bauliche Entwicklung erlebte Schinznach 1824-27, als der Zürcher Architekt Hans Conrad Stadler für den damals äusserst beliebten Badeort eine grosse Hotelanlage mit halbrundem Badehaus entwarf, die für zahlreiche weitere Anlagen als Vorbild diente. 1848 bezeichnete der spätere Bundesrat Stefano Franscini in seiner Statistik Schinznach als eines der wichtigsten Bäder der Schweiz.
Neben der Hauptanlage mit Hotel und Badhaus aus den 1820er-Jahren fanden sich um 1900 mehr als ein Dutzend weitere Gebäude auf der weitläufigen Gesamtanlage. 1920 kam noch ein Tennisclub hinzu, 1928 ein Golfplatz für die zahlreichen englischen Kurgäste. In den 1980er-Jahren entstand ein beliebtes Erlebnisbad.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.

Die htr hotel revue veröffentlich jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.