In diesem Stich wird mit der Grossstadt geworben: Genf ist die Metropole am Ende des Lac Léman, und wenn man den See, der hauptsächlich ein Waadtländer See ist, auf deutsch «Genfersee» nennt, ist dies kein Zufall. Die Stadt zog den See an sich wie Zürich den «Zürisee». Und das bereits zu einer Zeit, als die Kerzen im Gasthof zum Tagespreis gehörten!
Zum Stichwort Kerzen ist etwas weiteres zu bemerken: Links im Bild, hinter dem Hotel, steht die Russische Kirche. Wie schon erwähnt, waren es meist die Hoteliers, die das Land oder das Geld spendeten, um Kirchen eines anderen Glaubens in unmittelbarer Nähe des Hotels zu bauen. Einer alten Tradition nach musste der Gasthof, wie zu früheren Zeiten das Hospiz, auch für die Ruhe der Seelen der Gäste sorgen. In Genf, Rom des Protestantismus genannt, war es der Grosse Rat, der 1863 beschloss, den im Kanton residierenden Russen und anderen Personen des griechisch-orthodoxen Glaubens die Möglichkeit zu geben, ihre Religion «einfach und ehrlich» – d’une manière facile et honorable – auszuüben. Der Grosse Rat fügte hinzu, dass nirgendwo die Religionsfreiheit besser gewährleistet und garantiert war als in Genf, hatte er doch den Lutheranern, Anglikanern und den Juden die gleichen Rechte zugestanden (Quelle: http://orthodoxie.ch/doc/histoire/Geneve_gr.htm).
Die Neue Kirche wurde am 14. bzw. 26. September 1866 eingeweiht. Ihre nahe Lage diente dem Grand Hotel de la Metropole als Werbung, genau so wie das Dampfschiff Le Cygne, das 1875 erbaut worden war.
Zwölf eigenständige, von hotelleriesuisse klassifizierte, Schweizerhof-Hotels wollen mit dem neu gegründeten Verbund «Schweizerhof Hotels of Switzerland – traditional and individual» ihren Gästen ab sofort eine gemeinsame Onlineplattform bieten.
«Zeigen, was wichtig ist» – unter diesem Motto konnten am internationalen Museumstag vom Sonntag Besucher in rund 200 Schweizer Museen selbst Hand anlegen. Und die Frage beantworten, was wichtig war, was wichtig ist und was künftigen Generationen wichtig sein wird.
Die Bündner Regierung verlangt vom Bund, dass der Bau vermieteter Ferienwohnungen nicht unter die Beschränkung der Weber-Initiative fällt. Die Bündner Behörden informierten am Montag über die Umsetzung der vom Volk im März genehmigten Zweitwohnungsinitiative.
Meggen erhält vorläufig keinen Golfplatz. Das Luzerner Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen das geplante Projekt gutgeheissen. Es stellte fest, dass der Golfplatz Land in Anspruch nehmen würde, das sich für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel eignen würde.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat am Montag sein Angebot für die Aktien der Sedrun Bergbahnen AG publiziert. Aktionäre können ihre Wertpapiere bis zum 13. Juli entweder umtauschen oder verkaufen – und zwar fast zum eineinhalbfachen heutigen Nominalwert.
Der Brigelser Unternehmensberater und Tourismusprofi Marcel Friberg soll neuer Präsident der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) werden. Der GRF-Vorstand schlägt der Generalversammlung den 55-jährigen Friberg als Nachfolger von Andreas Wieland vor.
Für die Innenräume von Basler Restaurationsbetriebe wird an den Spieltagen der am 8. Juni beginnenden Fussball-EM die Polizeistunde aufgehoben. Die Boulevardbetriebe müssen 15 Minuten nach dem offiziellen Spielende schliessen.
Die Initiative «Wohnen im Oberengadin» ist definitiv gültig. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Kreises Oberengadin nicht eingetreten. Offen ist, ob die regionale Initiative nach Annahme der Eidg. Zweitwohnungsinitiative überhaupt noch Bedeutung hat.
Die Führung der Saftherstellerin Thurella ist unzufrieden mit der Exportförderung für Mostobst, wie sie der Schweizerische Obstverband (SOV) praktiziert. Das Obst werde dadurch für inländische Abnehmer wie Thurella künstlich verteuert.
Der Kanton Bern unterstützt die Restaurierung des Thun-Panoramas. Der Regierungsrat hat einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 970'000 Franken genehmigt, wie er nach seiner Sitzung vom Mittwoch mitteilte.




Die htr hotel revue veröffentlicht jede Woche ein historisches Sujet aus dem Hotelarchiv Schweiz. Hier finden Sie weitere Informationen.
Die Tobi Seeobst AG hat 2011 die Umsatzgrenze von 60 Millionen Franken überschritten. Trotz Margendruck blieb die Ertragslage stabil, wie das Unternehmen am Freitag am Hauptsitz in Bischofszell mitteilte.