In Zürichs Szenenlokal Kaufleuten werden Partys gefeiert, Kultur genossen und Gastronomie zelebriert. Der Betrieb umfasst zwei Restaurants mit einmal 150 Plätzen und einmal 80 bis 100 Plätzen. Die verschiedenen Konzepte Bar, Club, Veranstaltungsräume, Kultur und Restaurants unter einem Dach vereint, bringen Synergien. So sind die Tische in den Restaurants abends dreimal belegt: «Viele Gäste essen und besuchen dann eine unserer kulturellen Veranstaltungen», erklärt der Geschäftsleiter Gastronomie, Patrik Gertschen. Dann kommen jene Gäste, die eigens zum Speisen ins «Kaufleuten» gehen. Die letzten sind die, welche nach ihrem Kulturgenuss wieder ins Restaurant zurückkehren.
«Wir bieten eine saisongerechte, frische internationale Küche», so Gertschen. Die Lebensmittel, die im «Kaufleuten» zubereitet werden, sind zum Teil biologisch und wenn möglich regional. «Wir verwenden keine Convenience-Produkte und achten auf eine gute Qualität der Foodprodukte.»
Gegessen wird im trendigen «Kaufleuten» eher traditionell: «Wir servieren über 2000 Wienerschnitzel pro Monat», so Gertschen. Ein Gericht, das seit Jahren auf der Speisekarte stehe. «Ich würde nie wagen, ein Rezept zu ändern», sagt er. Wohl ein weiser Entscheid, denn viele Gäste essen im «Kaufleuten» auch (oder nur) der guten Salatsauce wegen. Es stehen auch trendige Gerichte auf der Karte: «Wir waren das erste nicht japanische Restaurant in Zürich, das Sushi serviert hat.»
«Unser Erfolgsgeheimnis ist die Vielfältigkeit», fasst Gertschen zusammen. Er ist seit 15 Jahren im «Kaufleuten» tätig. Eingestiegen war er als jobbender Student, heute ist er Teilhaber am Betrieb. Seine Leidenschaft für das «Kaufleuten» sei heute noch genauso gross wie damals, sagt er. Und er sei auch nicht der einzige langjährige Mitarbeiter im Team, versichert er. Freddi Müller, einer der ersten Trendgastronomen, sei mit der Gründung des Kaufleuten vor 18 Jahren eine Pioniertat im Kreis 1 gelungen. «Das Kaufleuten ist ein gelungener Wurf», schwärmt Gertschen. Im Setting der Restaurants habe sich in all den Jahren auch nichts verändert. Trotzdem: auf den Lorbeeren ausruhen wolle er sich nicht. «Jeder Tag ist ein neuer Tag und jeder Tag muss gut sein.»
Etwas Molekular-Nebel, eine Prise Nouvelle Cuisine und als Grundlage die klassische dänische Küche: Ronny Emborg, der «Zauberlehrling» aus Kopenhagen, setzt voll auf Effekte. 

Das Treffen von «Engadin-Newcomer» Martin Dalsass mit Roland und Brigitte Jöhri, deren «Talvo» er jetzt übernommen hat, wurde zum Happening am Herd. Gastkoch Otto Koch flüsterte mit. 
Aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens lud das Haus Laurent-Perrier zum «Fascination-Champagne»-Dîner ins Suvretta House. Am Herd stand der deutsche Dreisternekoch Christian Bau. 
Ein Talentwettbewerb hat gezeigt, dass der Engadiner Nachwuchs in der Küche viel zu bieten hat. Gewonnen hat der 17-jährige Claudio Grüger, Lehrling im Hotel Waldhaus Sils. 

Sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen ist das Ziel der Kochelite, die sich an Gourmet- festivals trifft. Auch für Lernende kann ein solcher Event zukunftsweisend sein. 
Ein edles Geschenk: Die Schwob AG überreichte drei Grandhotels in St.Moritz je eine 75-jährige Serviette.Mit den eingewebten Logos sind die Textilien wertvolle Zeitzeugen. 
Sind die immer gleichen Programmpunkte an einem Festival nicht langweilig? Nein, sie seien wichtige Rituale und würden von den Gästen geschätzt, sagen Verantwortliche. 
Besondere Herausforderungen am St.Moritz Gourmet Festival gibt es zuhauf. Beispielsweise kocht das Wasser in der Höhe von St.Moritz schon bei 93 Grad. Was bedeutet das für die Starköche und die Garprozesse? 
36 Anlässe in einer Woche - das Gourmet Festival verlangt grosses organisatorisches Geschick. Bei der Agentur Woehrle Pirola laufen die Fäden zusammen. Gründerin Erica Woehrle lobt das Teamwork der ganzen Region. 
In der Region Thunersee sind in den letzten Jahren einige Hotels in die Hände von Asiaten gelangt. In anderen Ferienregionen der Schweiz ist das deutlich weniger ausgeprägt. 






Zürichs Gastroszene gehört zu den vielfältigsten der Schweiz. Originelle Konzepte, gute Küche: Zürich bittet zu Tisch.
Mitten in Interlaken verkauft Beat Hassenstein nach 40 Jahren Einsatz sein Hotel Splendid. Die chinesische Käuferin setzt auf ein Hotel mit Verkaufsflächen: für Uhren und für typische Schweizer Küchen-Ausrüstung.
Ein südkoreanisches Paar hat zwei traditionelle Interlakner Hotels gekauft. Das 4-Sterne-Haus wollen die Investoren als führendes Hotel positionieren.