Jede Firma, die sich auf Social-Media-Kanälen wie Facebook, Twitter, Youtube oder Flickr bewegt, zeigt darin ein Stück ihrer Unternehmensphilosophie. Und jeder Mitarbeiter sendet mit deren Benutzung Botschaften nach aussen – bewusste oder unbewusste. Experten wie Markus Gabriel, Geschäftsführer der Zürcher Crossover-Agentur Angelink AG, beraten ihre Kunden deshalb immer häufiger in Verhaltens- und Nutzungsfragen zu Social Media. Gabriel stellt fest, dass bei seinen Kunden ein Bewusstsein für ein Regelwerk durchaus vorhanden sei. Dennoch verfolgen bis jetzt die wenigsten Firmen eine Social-Media-Policy. Erstaunlich, denn viele hätten Angst vor negativen Äusserungen oder Einträgen der Mitarbeiter – zu Unrecht, wie Gabriel findet.
In der Regel überwiege die Loyalität, die ja meist auch im Arbeitsvertrag verankert ist. Klare Verhaltensregeln könnten hier den Umgang beider Seiten erleichtern. Der Social-Media-Experte plädiert generell für Vertrauen in die Mitarbeiter – schliesslich seien diese auch wichtige Bannerträger für die Firma selbst. Deshalb rät er von einer Sperrung von Facebook & Co. ab. Diese Meinung vertritt auch Britta Kaula, Leiterin Marketing und Kommunikation von Flims Laax Falera. «Wenn ein Unternehmen innovativ und zeitgemäss sein will, kann es seinen Mitarbeitern Social Media nicht verbieten.» Flims Laax Falera lässt seine Kanäle intern betreuen. Es sei dem Gast gegenüber nicht authentisch, eine Agentur damit zu beauftragen. Eine solide interne Betreuung ist aber häufig auch eine Ressourcenfrage; in Davos Klosters ist eine spezielle Social-Media-Stelle erst in Planung.
Und was sagt Markus Gabriel zum Wording in sozialen Medien? Soll geduzt oder gesiezt werden? «Die Firma sollte die Sprachkultur, die sie vor Social Media hatte, auf jeden Fall beibehalten und nicht verändern, nur weil ein junges, hippes Medium auftaucht.» Schweiz Tourismus will 2011 ein Whitepaper zur Kommunikation in Social Media erarbeiten, wie Head Portal Manager Markus Winkler auf Anfrage mitteilt. Schon jetzt werden Tonalitätsfragen strategisch entschieden.
Etwas Molekular-Nebel, eine Prise Nouvelle Cuisine und als Grundlage die klassische dänische Küche: Ronny Emborg, der «Zauberlehrling» aus Kopenhagen, setzt voll auf Effekte. 

Das Treffen von «Engadin-Newcomer» Martin Dalsass mit Roland und Brigitte Jöhri, deren «Talvo» er jetzt übernommen hat, wurde zum Happening am Herd. Gastkoch Otto Koch flüsterte mit. 
Aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens lud das Haus Laurent-Perrier zum «Fascination-Champagne»-Dîner ins Suvretta House. Am Herd stand der deutsche Dreisternekoch Christian Bau. 
Ein Talentwettbewerb hat gezeigt, dass der Engadiner Nachwuchs in der Küche viel zu bieten hat. Gewonnen hat der 17-jährige Claudio Grüger, Lehrling im Hotel Waldhaus Sils. 

Sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen ist das Ziel der Kochelite, die sich an Gourmet- festivals trifft. Auch für Lernende kann ein solcher Event zukunftsweisend sein. 
Ein edles Geschenk: Die Schwob AG überreichte drei Grandhotels in St.Moritz je eine 75-jährige Serviette.Mit den eingewebten Logos sind die Textilien wertvolle Zeitzeugen. 
Sind die immer gleichen Programmpunkte an einem Festival nicht langweilig? Nein, sie seien wichtige Rituale und würden von den Gästen geschätzt, sagen Verantwortliche. 
Besondere Herausforderungen am St.Moritz Gourmet Festival gibt es zuhauf. Beispielsweise kocht das Wasser in der Höhe von St.Moritz schon bei 93 Grad. Was bedeutet das für die Starköche und die Garprozesse? 
36 Anlässe in einer Woche - das Gourmet Festival verlangt grosses organisatorisches Geschick. Bei der Agentur Woehrle Pirola laufen die Fäden zusammen. Gründerin Erica Woehrle lobt das Teamwork der ganzen Region. 
In der Region Thunersee sind in den letzten Jahren einige Hotels in die Hände von Asiaten gelangt. In anderen Ferienregionen der Schweiz ist das deutlich weniger ausgeprägt. 





Mitten in Interlaken verkauft Beat Hassenstein nach 40 Jahren Einsatz sein Hotel Splendid. Die chinesische Käuferin setzt auf ein Hotel mit Verkaufsflächen: für Uhren und für typische Schweizer Küchen-Ausrüstung.
Ein südkoreanisches Paar hat zwei traditionelle Interlakner Hotels gekauft. Das 4-Sterne-Haus wollen die Investoren als führendes Hotel positionieren.