fokus
09.09.2010
Pricing: Die Schlussdebatte

Die Podiumsdiskussion zum Abschluss des ersten Hotelmarketing-Tags drehte sich um die komplexe Pricing-Thematik. Markus Luthe, Geschäftsfüher des Deutschen Tourismusverbandes, sieht für das Pricing vor allem Potenzial in der genauen Kenntnis des Gastes und damit auch, was er zu bezahlen bereit ist. Luther schlug hier den Link zu Social Media: Auf Facebook sehe man, was der Gast macht, wo er sich bewegt, was ihn interessiert – und darüber könne man mit ihm direkt diskutieren. Weiter stellte sich die aktuelle Frage nach der Preistransparenz in der Online-Welt und wie stark diese in das Pricing hineinspielt. Für den Gast sei hier der zentrale Punkt, wo er für die gleiche Leistung das günstigste Angebot bekomme. Deshalb brauche es laut Markus Schuckert, Dozent an der Hochschule für Wirtschaft und Technik in Chur, ein klares Positionierungskonzept seitens der Hoteliers. Am Beispiel des Salzkammerguts erläuterte er die Idee, die verschiedenen Konzepte der Hotels einer Region auf- und untereinander abzustimmen – dabei aber für die einzelnen Häuser individuelle Lücken für Nischenangebote zu lassen. Die Diskussionsteilnehmer, zu denen auch Thomas Winkler von Schweiz Tourismus und Daniel Lauber vom Hotel Cervo in Zermatt gehörten, waren sich einig: «Pricing und Positionierung sind Chefsache», jetzt und auch in Zukunft. Dazu gehöre auch, sich als Hotelchef mit Social Media auszukennen; nur so könnten diese für Pricing- und Positionierungsvorhaben sinnvoll und ergänzend zu den bestehenden Kanälen eingesetzt werden. sag

  
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