Buchungen ohne hohe Kommission, das sollte das Ziel sein», provozierte der Präsident von hotelleriesuisse Guglielmo L. Brentel. Damit war die Podiumsdiskussion am ersten Hotelmarketing-Tag eröffnet. Den internationalen Buchungs-Anbietern ganz den Rücken zu zeigen, das ginge aber nicht, sagte Roland Schegg, vom Institut für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis.
Das unterstützte auch Brentel, der die globalen Online-Partner nicht als «böse Buben» hinstellen, sondern lediglich die Problematik provokativ aufzeigen wollte. Andreas Züllig vom Hotel Schweizerhof in Lenzerheide empfindet die Angst der Hoteliers, die Stammgäste würden vermehrt auf den Online-Channels buchen, als unbegründet: «Der Stammgast bucht nach wie vor direkt bei uns.» Schliesslich würden die meisten dieser Gäste gleich bei der Abreise den nächsten Aufenthalte wieder buchen.
Daniel Egloff, Tourismusdirektor von Basel, lobte die Bildung von Hotelgruppen-Kooperationen und betonte die Relevanz: Mit diesen Vereinigungen können die einzelnen Hotels stärker im Markt auftreten und selber Buchungen generieren. «So ist der ‹pay-back› garantiert», sagte Egloff. sls
Etwas Molekular-Nebel, eine Prise Nouvelle Cuisine und als Grundlage die klassische dänische Küche: Ronny Emborg, der «Zauberlehrling» aus Kopenhagen, setzt voll auf Effekte. 

Das Treffen von «Engadin-Newcomer» Martin Dalsass mit Roland und Brigitte Jöhri, deren «Talvo» er jetzt übernommen hat, wurde zum Happening am Herd. Gastkoch Otto Koch flüsterte mit. 
Aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens lud das Haus Laurent-Perrier zum «Fascination-Champagne»-Dîner ins Suvretta House. Am Herd stand der deutsche Dreisternekoch Christian Bau. 
Ein Talentwettbewerb hat gezeigt, dass der Engadiner Nachwuchs in der Küche viel zu bieten hat. Gewonnen hat der 17-jährige Claudio Grüger, Lehrling im Hotel Waldhaus Sils. 

Sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen ist das Ziel der Kochelite, die sich an Gourmet- festivals trifft. Auch für Lernende kann ein solcher Event zukunftsweisend sein. 
Ein edles Geschenk: Die Schwob AG überreichte drei Grandhotels in St.Moritz je eine 75-jährige Serviette.Mit den eingewebten Logos sind die Textilien wertvolle Zeitzeugen. 
Sind die immer gleichen Programmpunkte an einem Festival nicht langweilig? Nein, sie seien wichtige Rituale und würden von den Gästen geschätzt, sagen Verantwortliche. 
Besondere Herausforderungen am St.Moritz Gourmet Festival gibt es zuhauf. Beispielsweise kocht das Wasser in der Höhe von St.Moritz schon bei 93 Grad. Was bedeutet das für die Starköche und die Garprozesse? 
36 Anlässe in einer Woche - das Gourmet Festival verlangt grosses organisatorisches Geschick. Bei der Agentur Woehrle Pirola laufen die Fäden zusammen. Gründerin Erica Woehrle lobt das Teamwork der ganzen Region. 
In der Region Thunersee sind in den letzten Jahren einige Hotels in die Hände von Asiaten gelangt. In anderen Ferienregionen der Schweiz ist das deutlich weniger ausgeprägt. 





Mitten in Interlaken verkauft Beat Hassenstein nach 40 Jahren Einsatz sein Hotel Splendid. Die chinesische Käuferin setzt auf ein Hotel mit Verkaufsflächen: für Uhren und für typische Schweizer Küchen-Ausrüstung.
Ein südkoreanisches Paar hat zwei traditionelle Interlakner Hotels gekauft. Das 4-Sterne-Haus wollen die Investoren als führendes Hotel positionieren.