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02.09.2010
Neubau? Umbau?
Hochbau in der Schweizer Hotellerie: Eine Branche, die für Generalunternehmen durchaus rentabel zu sein scheint.
Hochbau in der Schweizer Hotellerie: Eine Branche, die für Generalunternehmen durchaus rentabel zu sein scheint. (© Alain D. Boillat)
Bauen in der Hotellerie ist komplex: Sei es die Renovation eines historisches Gebäudes oder der Neubau eines Budget-Design-Hotels.
Gudrun Schlenczek

Bauen in der Hotellerie ist ein lohnendes Geschäft, sagt Orlando Burlon von der Karl Steiner AG. Das Totalunternehmen, welches bereits 45 Hotels gebaut hat, profitiere beim Hotelbau nicht nur von der internationalen Professionalität der Investoren, sondern auch von der Medienpräsenz und davon, dass man in der Hotellerie gerne Akzente setzen will – mit entsprechend grossem Bugdet.

Für den Hotelinvestor selbst geht ein Neu- oder Umbau aber erst mal ins Geld. Besonders dann, wenn es sich um ein historisches Gebäude handelt. Hier ist der Bauherr gut beraten, wenn er von Anfang an die Denkmalpflege einbezieht. Und anstatt gleich den ganzen Umbau zu planen, vielleicht mit Musterzimmern das Machbare testet. Dann zeige sich schnell, wie teuer der Umbau eines Zimmers tatsächlich werde, sagt Diego Bazzocco vom Hotel Pax Montana in Flüeli Ranft: «Alte Pläne sind oft nicht sehr verlässlich.» Ganz anders präsentiert sich die Lage bei Design-Budget-Hotels: Hier setzt man auf effiziente Flächennutzung und weniger Mitarbeitende. Eine Mischung, nämlich ein Neubau auf altem Fundament, entsteht zurzeit in Rüschlikon: Das Hotel Belvoir wird im April 2011 seine Türen öffnen.

 

  
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