1.Wie sehen Sie die Zukunft des Franchisings in der Schweiz?
Da wird einiges auf die Schweizer Hotellerie und Gastronomie zukommen. Vor allem im günstigen Bereich. Ansprechende Konzepte sind das All Seasons und Motel One, wobei Letzteres kein Franchise-System ist. Bei einfacheren Hotels wird es zu interessanten Kooperationen kommen. Co-Brandings liegen im Trend.
2.Was läuft beim Franchising falsch, dass es in der Schweiz so schlecht Fuss fasst?
Die Standards sind oft zu fix. Ein Konzept muss sich dem Markt anpassen. Wichtig ist, dass der Franchisegeber die Inputs der Franchisenehmer berücksichtigt. Ein grosszügigerer Rahmen zwingt zudem den Franchisegeber, sich bewusst auf die wesentlichen Erfolgsfaktoren bei der Vorgabe zu konzentrieren.
3.Welches sind die Erfolgsfaktoren?
Zentral ist die Wiedererkennbarkeit der Marke und für was sie steht. Enorm wichtig ist, dass die Mitarbeitenden das Konzept nach aussen tragen. Das klappt bei McDonald’s bestens. Der Mensch macht schliesslich die Atmosphäre aus. Und man sollte sich vor zu vielen Standorten hüten: Das Konzept soll etwas Besonderes bleiben. McDonald’s ist hier aber eine Ausnahme.
4.Einige US-Franchiser wie Pizza Hut hatten hierzulande keinen Erfolg. Warum?
Bevor man in ein fremdes Land expandiert, sollte abgeklärt werden, ob es für das Angebot schon einen kulturellen Rahmen gibt. Ist das Produkt bereits mit traditionellen Werten besetzt? Punkto Pizza hat die Schweiz eine italienische Kultur, da will man keinen US-Food. gsg
Roland Zegg von Grischconsulta ist überzeugt: Der Sommer in der Schweiz hat Zukunft. Nun brauche es passende Angebote. 
«Kreativ sein» heisst das Motto in Graubünden, im Berner Oberland und Wallis diesen Sommer. Die Hotels locken die Gäste mit speziellen Angeboten. 
Der Klimawandel betrifft nicht nur den Winter, sondern auch den Sommer. Nicht nur im negativen Sinne - doch gilt es, die positive Auswirkung «Sommerfrische» gezielt zu vermarkten. 
In diesem Sommer fokussieren die Schweizer Tourismusverantwortlichen vor allem auf den Inland-Markt. Alle Touristiker rechnen mit einem Logiernächte-Minus. 
Bergbahnen setzen vermehrt auf das Sommergeschäft. Sie forcieren es mit innovativen Produkten und Preisvergünstigungen. 
In den Nachbarländern steigt die Zahl der Sommer-Logiernächte. Österreich setzt auf Wandern und Geniessen, Südtirol auf alpine Kompetenz und Bayern auf Aktivurlaub. 
Die Wanderer von heute sind jünger und anspruchsvoller: Modische Wanderbekleidung und ein gutes Essen danach gehören heute immer mehr dazu. 
Graubünden wirbt in diesem Bergsommer um die Familien. Kinder bis 12 Jahre übernachten in 160 Bündner Hotels gratis, bis 15-Jährige mit mindestens 50 Prozent Reduktion. 
Zielgruppe: gut situierte Singles, Gays, Lesben. Die Hotels: das Aviva in Oberösterreich und das Axel Hotel in Berlin. Zwei unkopierte Erfolgsstorys. 






In den Zimmern des Hotel Drei Raben werden Geschichten erzählt. Nürnberger Mythen. Es sind Erzählungen aus der Umgebung, mit der sich der Gast so auseinandersetzt.
Wohnen in Bäumen, genau gesagt in Baumhäusern. Das können Gäste im Norden Deutschlands. Sei es im Design-Baumhausdorf oder im Baumhaushotel.