1.Sie sind federführender Architekt beim Belvoir-Projekt. Warum wurde das Haus nicht komplett abgerissen?Zu Beginn wollten wir noch einen grösseren Teil, etwa das gesamte Gartengeschoss, stehen lassen und darauf aufbauen. Doch das war nicht möglich. Im Nachhinein wäre es kaum aufwendiger gewesen, gleich alles abzureissen. Nun liessen wir einfach einen kleineren Teil – Garagen und Keller – stehen. Es läuft auch so gut.
2.Weshalb war es unmöglich?Aus Gründen der Statik. Es wäre viel zu aufwendig gewesen, den neuen, schweren Teil korrekt und sicher abzustützen. Die Lösung, die wir jetzt wählten, verteuert den ganzen Bau nicht.
3.Das Belvoir in Rüschlikon ist Ihr erstes Hotelprojekt. Ihre grosse Herausforderung dabei?
Funktionalität, Ökologie und Ästhetik in diesem ungewöhnlichen Objekt zusammenzubringen. Und natürlich auch, dass für die Gäste die Schokoladenseite vorgesehen ist: Alle Zimmer müssen Seesicht haben; der Rest hatte sich danach zu richten.
4.Sie haben es mit einem aktiven Bauherrn und mit der Star-Innenarchitektin Pia Schmid zu tun. Ist nicht das der wahre Challenge?
Nein, die Zusammenarbeit als Team funktioniert gut. Da ist der Bau selber deutlich anforderungsreicher: Viele Schrägen, verschiedene Niveaus an Hanglage, komplexe räumliche Aufteilung. Und natürlich, dass der Bauherr kein beliebiges Hotel wollte, sondern eines, das eine ästhetische Aussage machen kann und soll. ag
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Der Klimawandel betrifft nicht nur den Winter, sondern auch den Sommer. Nicht nur im negativen Sinne - doch gilt es, die positive Auswirkung «Sommerfrische» gezielt zu vermarkten. 
In diesem Sommer fokussieren die Schweizer Tourismusverantwortlichen vor allem auf den Inland-Markt. Alle Touristiker rechnen mit einem Logiernächte-Minus. 
Bergbahnen setzen vermehrt auf das Sommergeschäft. Sie forcieren es mit innovativen Produkten und Preisvergünstigungen. 
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Zielgruppe: gut situierte Singles, Gays, Lesben. Die Hotels: das Aviva in Oberösterreich und das Axel Hotel in Berlin. Zwei unkopierte Erfolgsstorys. 






In den Zimmern des Hotel Drei Raben werden Geschichten erzählt. Nürnberger Mythen. Es sind Erzählungen aus der Umgebung, mit der sich der Gast so auseinandersetzt.
Wohnen in Bäumen, genau gesagt in Baumhäusern. Das können Gäste im Norden Deutschlands. Sei es im Design-Baumhausdorf oder im Baumhaushotel.