Thomas Winkler, Head Portal Management, E-Marketing&IT bei Schweiz Tourismus, ermunterte in seinem Speech am Hotelmarketing-Tag die Branche, ihr Produkt doch möglichst attraktiv zu verkaufen: «Zeigen Sie Ihr Hotel, integrieren Sie auf der Website ansprechende Bilder, aussagekräftige Videos.» Heute sei zudem eine Buchungsmöglichkeit und die Integration von Bewertungsportalen sehr beliebt. «Transparenz steht an erster Stelle bei den Gästen. Sie wünschen sich Klarheit über das Produkt», sagt Thomas Winkler. Und dazu gehören heute auch die Bewertungen. Der Hotelier soll den Gast motivieren, solche Kommentare zu schreiben, denn es ist längt kein Geheimnis mehr: Neue potenzielle Kunden informieren sich auf Bewertungsportalen.
Neue, smarte Suchmaschinen
Dazu gibt es immer smartere Methoden: die innovative Hotelbewertungs-Suchmaschine Trustyou durchforstet mit speziellen Algorithmen Bewertungssysteme – und generiert eine Gesamtnote. Mit anderen Worten: Der Online-Gast sieht auf einen Blick alle Hotelkommentare. Aber nicht genug: Heute ist auch eine gute Platzierung auf Google unumgänglich. «Positionieren Sie die Website bei Suchmaschinen durch Optimierung und Adwords», rät der Fachmann dem Publikum. Um den aktuellen Stand der eigenen Homepage zu überprüfen, gibt es eine Hilfe. Und als der Fachmann dann die Website www.suchmaschinenoptimierung.info auf seiner Folie zeigt, zücken die Zuhörer den Stift und notierten den Tipp.
500 Millionen auf Facebook
Natürlich gehörten auch die Sozialen Medien heute zu den Vermarktungs-Instrumenten, sagt Winkler. Auf Facebook treffen sich weltweit 500 Millionen registrierte Nutzer – alleine in der Schweiz 2,2 Millionen. Der virale Effekt auf einer guten Fanseite eines Hotels sei dementsprechend gross. Thomas Winkler veranschaulicht sehr plausibel, welches Potenzial Facebook oder Twitter für die Branchen hat oder haben könnte. «Denken Sie an die Aktualität». Den ersten Eindruck bekommt der Gast online.
Um all diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, rät Thomas Winkler – vor allen Social-Media-Experimenten – «die Hausaufgaben» zu machen. «Eine optimale Website ist nach wie vor das Wichtigste.» Denn die Kaufentscheidungen werden online getroffen, vor allem auf Grund von Kommentaren.
Der Experte: «Die Kontrolle geht an die virtuelle Welt über.» Und obwohl die sozialen Medien das Marketing revolutioniert haben, braucht es Know-how und Zeit.
Etwas Molekular-Nebel, eine Prise Nouvelle Cuisine und als Grundlage die klassische dänische Küche: Ronny Emborg, der «Zauberlehrling» aus Kopenhagen, setzt voll auf Effekte. 

Das Treffen von «Engadin-Newcomer» Martin Dalsass mit Roland und Brigitte Jöhri, deren «Talvo» er jetzt übernommen hat, wurde zum Happening am Herd. Gastkoch Otto Koch flüsterte mit. 
Aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens lud das Haus Laurent-Perrier zum «Fascination-Champagne»-Dîner ins Suvretta House. Am Herd stand der deutsche Dreisternekoch Christian Bau. 
Ein Talentwettbewerb hat gezeigt, dass der Engadiner Nachwuchs in der Küche viel zu bieten hat. Gewonnen hat der 17-jährige Claudio Grüger, Lehrling im Hotel Waldhaus Sils. 

Sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen ist das Ziel der Kochelite, die sich an Gourmet- festivals trifft. Auch für Lernende kann ein solcher Event zukunftsweisend sein. 
Ein edles Geschenk: Die Schwob AG überreichte drei Grandhotels in St.Moritz je eine 75-jährige Serviette.Mit den eingewebten Logos sind die Textilien wertvolle Zeitzeugen. 
Sind die immer gleichen Programmpunkte an einem Festival nicht langweilig? Nein, sie seien wichtige Rituale und würden von den Gästen geschätzt, sagen Verantwortliche. 
Besondere Herausforderungen am St.Moritz Gourmet Festival gibt es zuhauf. Beispielsweise kocht das Wasser in der Höhe von St.Moritz schon bei 93 Grad. Was bedeutet das für die Starköche und die Garprozesse? 
36 Anlässe in einer Woche - das Gourmet Festival verlangt grosses organisatorisches Geschick. Bei der Agentur Woehrle Pirola laufen die Fäden zusammen. Gründerin Erica Woehrle lobt das Teamwork der ganzen Region. 
In der Region Thunersee sind in den letzten Jahren einige Hotels in die Hände von Asiaten gelangt. In anderen Ferienregionen der Schweiz ist das deutlich weniger ausgeprägt. 






Mitten in Interlaken verkauft Beat Hassenstein nach 40 Jahren Einsatz sein Hotel Splendid. Die chinesische Käuferin setzt auf ein Hotel mit Verkaufsflächen: für Uhren und für typische Schweizer Küchen-Ausrüstung.
Ein südkoreanisches Paar hat zwei traditionelle Interlakner Hotels gekauft. Das 4-Sterne-Haus wollen die Investoren als führendes Hotel positionieren.