Das «Dolder Grand» ist märchenhaft gelegen. Der Blick von der grossen Terrasse schweift ungehindert über Stadt, Seebecken, Berge – und ist wohl zurzeit einer der schönsten Orte in Zürich, um die sommerliche Hitze sonnenschirm-beschattet zu geniessen. Deshalb spielt die Dolder-Crew auch alle Trümpfe aus, um ihre Gäste glücklich zu machen.
Sagt man Dolder-Küche, so muss man in mehreren Dimensionen denken und schreiben: Da ist das Fine Dining von Heiko Nieder im «The Restaurant», das mit 17 GM-Punkten und einem Michelinstern in der obersten Zürich-Liga mitspielt. Nieder komponiert – neben seinem berühmten grossen Menu – neu auch täglich ein «Amuse-Bouche-Menu» (Fr. 98.–), das speziell im Sommer und speziell von Ladies ausserordentlich geschätzt wird. Top ist im «The Restaurant» mit dem Weintower auch die Weinbegleitung durch Didier Clauss, der soeben von der «Bilanz» zum Sommelier des Jahres gekürt worden ist.
Und da ist das «Garden Restaurant», das neu von Küchenchef Gion Fetz geführt wird, der auch den ganzen Bankettbereich betreut. «Hier bieten wir eine ganze Reihe von saisonalen Aktivitäten», sagt Markus Granelli, Director of Food & Beverage. Sehr gut komme der BBQ-Abend an, wo Delikatessen wie Hummer, Turbot, Ribeye-Steaks auf den Grill gelegt werden. Zum Geheimtipp entwickelt hat sich der tägliche Dreigang-Lunch für 50 Franken inklusive Wasser und Kaffee. Und ein wahrer Renner ist der Sonntagsbrunch mit seinem grossen Buffet.
«Im Garden Restaurant setzen wir auf eine moderne europäische Küche mit einem Touch of Swissness», sagt Markus Granelli, «und im Fine Dining auf eine geradlinig kreative Gourmetküche.» Die konzeptionelle Tendenz des «Dolder Grand» scheint klar: Für jeden Gast das Richtige bieten, dem Gourmet das grosse Erlebnis, dem internationalen Gast das grosse Hotelfeeling, dem einheimischen Stammgast das schönste Erlebnis.
«Wir sind auf einem guten Weg», sagt denn auch Granelli. Und weist auf die Angebote in der Bar und der Lobby hin, wo besonders die neuen Signature Drinks gefragt sind. Etwa der «Wasa Khan» aus Vodka, Wasabi und Gurkensaft. Oder der «Apple Martini», kreiert aus Martini, Apfelsaft und Ginger. In den Wintermonaten soll in der Library auch wieder täglich der beliebte Hightea mit einer Harfenspielerin eingeführt werden.
Weitergeführt werden auch die Kochkurse im «Garden Restaurant» mit Gion Fetz, der zumindest hier seine langjährige Thai-Erfahrung spielen lassen kann.
Etwas Molekular-Nebel, eine Prise Nouvelle Cuisine und als Grundlage die klassische dänische Küche: Ronny Emborg, der «Zauberlehrling» aus Kopenhagen, setzt voll auf Effekte. 

Das Treffen von «Engadin-Newcomer» Martin Dalsass mit Roland und Brigitte Jöhri, deren «Talvo» er jetzt übernommen hat, wurde zum Happening am Herd. Gastkoch Otto Koch flüsterte mit. 
Aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens lud das Haus Laurent-Perrier zum «Fascination-Champagne»-Dîner ins Suvretta House. Am Herd stand der deutsche Dreisternekoch Christian Bau. 
Ein Talentwettbewerb hat gezeigt, dass der Engadiner Nachwuchs in der Küche viel zu bieten hat. Gewonnen hat der 17-jährige Claudio Grüger, Lehrling im Hotel Waldhaus Sils. 

Sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen ist das Ziel der Kochelite, die sich an Gourmet- festivals trifft. Auch für Lernende kann ein solcher Event zukunftsweisend sein. 
Ein edles Geschenk: Die Schwob AG überreichte drei Grandhotels in St.Moritz je eine 75-jährige Serviette.Mit den eingewebten Logos sind die Textilien wertvolle Zeitzeugen. 
Sind die immer gleichen Programmpunkte an einem Festival nicht langweilig? Nein, sie seien wichtige Rituale und würden von den Gästen geschätzt, sagen Verantwortliche. 
Besondere Herausforderungen am St.Moritz Gourmet Festival gibt es zuhauf. Beispielsweise kocht das Wasser in der Höhe von St.Moritz schon bei 93 Grad. Was bedeutet das für die Starköche und die Garprozesse? 
36 Anlässe in einer Woche - das Gourmet Festival verlangt grosses organisatorisches Geschick. Bei der Agentur Woehrle Pirola laufen die Fäden zusammen. Gründerin Erica Woehrle lobt das Teamwork der ganzen Region. 
In der Region Thunersee sind in den letzten Jahren einige Hotels in die Hände von Asiaten gelangt. In anderen Ferienregionen der Schweiz ist das deutlich weniger ausgeprägt. 





Zürichs Gastroszene gehört zu den vielfältigsten der Schweiz. Originelle Konzepte, gute Küche: Zürich bittet zu Tisch.
Mitten in Interlaken verkauft Beat Hassenstein nach 40 Jahren Einsatz sein Hotel Splendid. Die chinesische Käuferin setzt auf ein Hotel mit Verkaufsflächen: für Uhren und für typische Schweizer Küchen-Ausrüstung.
Ein südkoreanisches Paar hat zwei traditionelle Interlakner Hotels gekauft. Das 4-Sterne-Haus wollen die Investoren als führendes Hotel positionieren.