Das «Ban Song Thai» ist ein kleines, feines thailändisches Restaurant an bester Lage im Zürcher Niederdorf. Gastronom Ruedi Rickli legt besonders viel Wert auf Qualität.Genmanipulierte Lebensmittel und Glutamat kommen in seinem Restaurant nicht auf die Teller. Und wenn möglich verwendet er in seiner Küche Zutaten aus biologischem Landbau und aus der Region – so weit das bei einem thailändischen Restaurant möglich ist. «Das ist eben manchmal ein Spagat», gibt der Gastronom unumwunden zu. Auch ökologisch engagiert er sich und setzt auf Wärmerückgewinnung.
Die Mitarbeiterpflege liege ihm ganz besonders am Herzen, betont er und zeigt ein Blatt, auf dem die Leitsätze seines Credos aufgelistet sind. «Ich halte mich daran», versichert er. Es gibt keinen Grund zu zweifeln, denn Rickli kann auf langjährige Mitarbeiter zählen. Ihnen kann er sein Restaurant anvertrauen, wenn er wieder mal auf Reisen geht. «Ich will das Restaurant so führen, dass die Leute wegen des guten Essens und nicht meinetwegen ins Ban Song Thai kommen», hält er fest. Eben diese Reisefreudigkeit hat den gelernten Hotelier in jungen Jahren auf den Geschmack der thailändischen Küche gebracht und damit auch auf die Idee, in Zürich ein Restaurant zu eröffnen. «Thailand ist eine Destination, die ich immer wieder und gerne besuche.»
In der Küche des «Ban Song Thai» stehen ausschliesslich thailändische Köchinnen und Köche. Sie passen ihre Gerichte den schweizerischen Gaumen etwas an. «Wir kochen lediglich mit 80 Prozent der thailändischen Schärfe», so Rickli. Dass auch die Belegschaft der thailändischen Airline immer wieder bei ihm speist, freue ihn. Sei das doch eine Bestätigung dafür, dass er eine zwar mildere, aber doch originale Thai-Küche biete.
Die 45 Plätze des «Ban Song Thai» sind mittags zu 120 Prozent belegt und abends etwas mehr. Mittags können sich die Gäste von einem Buffet verpflegen oder die Speisen mit ins Büro oder nach Hause nehmen. «Seit 2002 ist unser Umsatz gleich geblieben», sagt Rickli. Die Konkurrenz sei eben gross. Gerade im Sommer. «Es gibt zunehmend mehr Gartenwirtschaften, deshalb ist es schwieriger als auch schon, im Sommer Gäste zu holen.»
«Unsere Qualität und die gute Lage sind unser Erfolgsrezept», fasst er zusammen. Sein Restaurant ist denn auch in verschiedenen Reiseführern erwähnt, auch im Guide Michelin. Mittags wird das Lokal von Businessgästen frequentiert, abends von jüngeren Lifestyle-Gästen. ck
Etwas Molekular-Nebel, eine Prise Nouvelle Cuisine und als Grundlage die klassische dänische Küche: Ronny Emborg, der «Zauberlehrling» aus Kopenhagen, setzt voll auf Effekte. 

Das Treffen von «Engadin-Newcomer» Martin Dalsass mit Roland und Brigitte Jöhri, deren «Talvo» er jetzt übernommen hat, wurde zum Happening am Herd. Gastkoch Otto Koch flüsterte mit. 
Aus Anlass seines 200-jährigen Bestehens lud das Haus Laurent-Perrier zum «Fascination-Champagne»-Dîner ins Suvretta House. Am Herd stand der deutsche Dreisternekoch Christian Bau. 
Ein Talentwettbewerb hat gezeigt, dass der Engadiner Nachwuchs in der Küche viel zu bieten hat. Gewonnen hat der 17-jährige Claudio Grüger, Lehrling im Hotel Waldhaus Sils. 

Sich austauschen und neue Eindrücke gewinnen ist das Ziel der Kochelite, die sich an Gourmet- festivals trifft. Auch für Lernende kann ein solcher Event zukunftsweisend sein. 
Ein edles Geschenk: Die Schwob AG überreichte drei Grandhotels in St.Moritz je eine 75-jährige Serviette.Mit den eingewebten Logos sind die Textilien wertvolle Zeitzeugen. 
Sind die immer gleichen Programmpunkte an einem Festival nicht langweilig? Nein, sie seien wichtige Rituale und würden von den Gästen geschätzt, sagen Verantwortliche. 
Besondere Herausforderungen am St.Moritz Gourmet Festival gibt es zuhauf. Beispielsweise kocht das Wasser in der Höhe von St.Moritz schon bei 93 Grad. Was bedeutet das für die Starköche und die Garprozesse? 
36 Anlässe in einer Woche - das Gourmet Festival verlangt grosses organisatorisches Geschick. Bei der Agentur Woehrle Pirola laufen die Fäden zusammen. Gründerin Erica Woehrle lobt das Teamwork der ganzen Region. 
In der Region Thunersee sind in den letzten Jahren einige Hotels in die Hände von Asiaten gelangt. In anderen Ferienregionen der Schweiz ist das deutlich weniger ausgeprägt. 





Zürichs Gastroszene gehört zu den vielfältigsten der Schweiz. Originelle Konzepte, gute Küche: Zürich bittet zu Tisch.
Mitten in Interlaken verkauft Beat Hassenstein nach 40 Jahren Einsatz sein Hotel Splendid. Die chinesische Käuferin setzt auf ein Hotel mit Verkaufsflächen: für Uhren und für typische Schweizer Küchen-Ausrüstung.
Ein südkoreanisches Paar hat zwei traditionelle Interlakner Hotels gekauft. Das 4-Sterne-Haus wollen die Investoren als führendes Hotel positionieren.