Edle Tischwäsche gehört wie exklusives Geschirr zur Spitzengastronomie - und dies seit vielen Jahrzehnten. Auch an hochdotierten Gourmet-Events wird ein grosses Augenmerk auf Textilien gelegt. Im Rahmen des diesjährigen St.Moritz Gourmet Festival öffnete die Schwob AG ihre Schatztruhe und schenkte den Grandhotels Badrutt’s Palace, Hotel Schweizerhof und dem Suvretta House je eine 75-jährige Serviette. An der offiziellen Übergabe im Hotel Badrutt’s Palace sagte Sam V. Furrer, CEO der Schwob AG: «Wenn man wie wir auf eine fast 140 Jahre lange Geschichte zurückblicken kann, dann ist eine Reise durch das eigene Firmenarchiv immer sehr spannend. So fanden wir eine Schachtel mit der Aufschrift: ‹Nicht wegwerfen, Bläsi fragen.›» Roland Bläsi, der seit 37 Jahren bei der Firma tätig ist, hatte gute Arbeit geleistet. Er hatte die Schachtel von Hand beschriftet und schon damals erkannt, wie kostbar diese Stücke sind.
Textilien, die man für Hotel-Kunden gewebt und von denen man jeweils ein Exemplar zurückbehalten hatte, sind heute für die Hoteldirektoren viel wert. «Wir schätzen diese Serviette sehr», sagen Helen und Vic Jacob vom Suvretta House. Und auch Yvonne Urban Scherer und Martin Scherer von «Schweizerhof» sind begeistert. Die edlen Gewebe haben alle eine Logo-Einwebung des betreffenden Hotels, sind aus reiner Leine gewebt und zeichnen sich durch alte Jacquardmotive aus. Sie sind ausserdem naturgebleicht, daher haben sie das natürliche Beige des Naturprodukts Leinen - damals im Emmental angebaut - behalten. Die antiken Zeitzeugen sind so beliebt, dass an der Verleihung auch Hansjürg Badrutt teilnahm, er kam mit den Gastgebern des Badrutt’s Palace, Hans und Martha Wiedemann, an den Anlass.
Roland Zegg von Grischconsulta ist überzeugt: Der Sommer in der Schweiz hat Zukunft. Nun brauche es passende Angebote. 
«Kreativ sein» heisst das Motto in Graubünden, im Berner Oberland und Wallis diesen Sommer. Die Hotels locken die Gäste mit speziellen Angeboten. 
Der Klimawandel betrifft nicht nur den Winter, sondern auch den Sommer. Nicht nur im negativen Sinne - doch gilt es, die positive Auswirkung «Sommerfrische» gezielt zu vermarkten. 
In diesem Sommer fokussieren die Schweizer Tourismusverantwortlichen vor allem auf den Inland-Markt. Alle Touristiker rechnen mit einem Logiernächte-Minus. 
Bergbahnen setzen vermehrt auf das Sommergeschäft. Sie forcieren es mit innovativen Produkten und Preisvergünstigungen. 
In den Nachbarländern steigt die Zahl der Sommer-Logiernächte. Österreich setzt auf Wandern und Geniessen, Südtirol auf alpine Kompetenz und Bayern auf Aktivurlaub. 
Die Wanderer von heute sind jünger und anspruchsvoller: Modische Wanderbekleidung und ein gutes Essen danach gehören heute immer mehr dazu. 
Graubünden wirbt in diesem Bergsommer um die Familien. Kinder bis 12 Jahre übernachten in 160 Bündner Hotels gratis, bis 15-Jährige mit mindestens 50 Prozent Reduktion. 
Zielgruppe: gut situierte Singles, Gays, Lesben. Die Hotels: das Aviva in Oberösterreich und das Axel Hotel in Berlin. Zwei unkopierte Erfolgsstorys. 







Gourmetfestivals sind weltweit etabliert. Doch St.Moritz gilt als Pionier dieser Anlässe. Mit einem Budget von einer halben Mio. Franken schreibt das Festival eine schwarze Null.
In den Zimmern des Hotel Drei Raben werden Geschichten erzählt. Nürnberger Mythen. Es sind Erzählungen aus der Umgebung, mit der sich der Gast so auseinandersetzt.
Wohnen in Bäumen, genau gesagt in Baumhäusern. Das können Gäste im Norden Deutschlands. Sei es im Design-Baumhausdorf oder im Baumhaushotel.