Alle Jahre wieder und kein bisschen langweilig? Das Programm des St.Moritz Gourmet Festivals zeigt sich jedes Jahr virtuos und dennoch sind Programmpunkte zu finden, die sich hartnäckig wiederholen. «Und genau diese machen den Erfolg aus», ist Stefan Gerber, Chef Pâtissier des Badrutt’s Palace überzeugt. Er präsentiert jedes Jahr nachmittags den Chocolate Cult. Die Gäste kennen den Event, wissen wo und wann er täglich stattfindet. Dass Gerber die Schokolade nicht immer neu erfinden kann, sei klar. «Aber wir versuchen mit neuen Dekorationen und Schokoladenvariationen zu begeistern», erklärt er. Das Konzept geht auf: Die Stimmung in «Le Grand Hall» im Badrutt’s ist gut und alle Tische sind besetzt. 40 Franken pro Person sind erschwinglich - auch für externe Gäste. «Der Zuspruch freut uns natürlich sehr», so Gerber, der eine kulinarische Schokoladen-Reise von Madagaskar bis Guatemala anbietet. Er kreiert unzählige Kuchen aus Schokolade. Das über zehn Meter lange Buffet bietet Gaumenfreuden für jeden Geschmack, ob fruchtig süss oder bitter herb. Derweil komponiert Sepp Fässler, Chef Chocolatier der Confiserie Sprüngli, mit den Gästen Schokoladenkreation. Der Gast wählt aus verschiedenen Ingredienzien wie Ingwer oder Chili und mischt diese mit der temperierten Sprüngli-Grand-Cru-Schokolade.
Auch nicht mehr wegzudenken - und weltweit kopiert - sind die Gourmet-Safaris. «Diese Side Events sind wichtig für das Festival, eine Attraktion für die Hotels und eine Plattform für Sponsoren. Es zeigt sich, dass die Gäste Rituale lieben», sagt Urs Höhener, Präsident des Festivalvereins.
Roland Zegg von Grischconsulta ist überzeugt: Der Sommer in der Schweiz hat Zukunft. Nun brauche es passende Angebote. 
«Kreativ sein» heisst das Motto in Graubünden, im Berner Oberland und Wallis diesen Sommer. Die Hotels locken die Gäste mit speziellen Angeboten. 
Der Klimawandel betrifft nicht nur den Winter, sondern auch den Sommer. Nicht nur im negativen Sinne - doch gilt es, die positive Auswirkung «Sommerfrische» gezielt zu vermarkten. 
In diesem Sommer fokussieren die Schweizer Tourismusverantwortlichen vor allem auf den Inland-Markt. Alle Touristiker rechnen mit einem Logiernächte-Minus. 
Bergbahnen setzen vermehrt auf das Sommergeschäft. Sie forcieren es mit innovativen Produkten und Preisvergünstigungen. 
In den Nachbarländern steigt die Zahl der Sommer-Logiernächte. Österreich setzt auf Wandern und Geniessen, Südtirol auf alpine Kompetenz und Bayern auf Aktivurlaub. 
Die Wanderer von heute sind jünger und anspruchsvoller: Modische Wanderbekleidung und ein gutes Essen danach gehören heute immer mehr dazu. 
Graubünden wirbt in diesem Bergsommer um die Familien. Kinder bis 12 Jahre übernachten in 160 Bündner Hotels gratis, bis 15-Jährige mit mindestens 50 Prozent Reduktion. 
Zielgruppe: gut situierte Singles, Gays, Lesben. Die Hotels: das Aviva in Oberösterreich und das Axel Hotel in Berlin. Zwei unkopierte Erfolgsstorys. 






Gourmetfestivals sind weltweit etabliert. Doch St.Moritz gilt als Pionier dieser Anlässe. Mit einem Budget von einer halben Mio. Franken schreibt das Festival eine schwarze Null.
In den Zimmern des Hotel Drei Raben werden Geschichten erzählt. Nürnberger Mythen. Es sind Erzählungen aus der Umgebung, mit der sich der Gast so auseinandersetzt.
Wohnen in Bäumen, genau gesagt in Baumhäusern. Das können Gäste im Norden Deutschlands. Sei es im Design-Baumhausdorf oder im Baumhaushotel.