Nach der Liberalisierung des Gastgewerbegesetzes wuchs das Restaurant-Angebot in Zürich explosionsartig. Betrug das Total der Gastwirtschaftsbetriebe 1997 noch 1300, so waren es im Jahre 2009 deren 2089 – ein Plus von 60 Prozent. Im gleichen Zeitrahmen legte die Stadtbevölkerung nur um 7 Prozent auf 383000 zu. Das Gastro-Angebot wuchs besonders im Aussenbereich. Gemäss der Stadtpolizei zählte man 1997 noch 326 Boulevardcafés; per 2009 war man bei 567 Betrieben – ein Plus von 73 Prozent. Am stärksten wirkte sich die Deregulierung aus in Sachen Nachtaktivität: 1997 hatte Zürich 112 Nachtcafés (inklusive Bars und Clubs), 2009 waren es deren 596 – ein Plus von 430 Prozent.
Nimmt man die Restaurantdichte als Wert für die gastronomische Grundversorgung, schwingen touristische Gemeinden obenaus. Spitzenreiter sind Walliser Orte wie Saas Fee (13,83 Betriebe pro 1000 Einwohner), Zermatt (12.62), Leukerbad (11,52) und Grächen (11.36). Gesamtschweizerisch gab es 2008 (aktuellste Zahlen) gemäss Bundesamt für Statistik im Schnitt 2,51 Restaurants pro 1000 Einwohner. Der Wert von Zürich liegt mit 3,10 über dem Landesschnitt, aber hinter Städten wie Genf (5,07), St.Gallen (3,96), Luzern (3,70) oder Bern (3,26). Zwar steht in Zürich die absolut gesehen höchste Zahl an Restaurants, Clubs und Bars – doch sie verteilt sich auch über die stärkste Einwohnerschaft und grosse Quartiere, die gegenüber der Innenstadt oft deutlich schwächer mit Gastro-Einrichtungen bestückt sind. (Quelle: Branchenspiegel 2010 von Gastrosuisse) ag
In der Region Thunersee sind in den letzten Jahren einige Hotels in die Hände von Asiaten gelangt. In anderen Ferienregionen der Schweiz ist das deutlich weniger ausgeprägt. 
Mitten in Interlaken verkauft Beat Hassenstein nach 40 Jahren Einsatz sein Hotel Splendid. Die chinesische Käuferin setzt auf ein Hotel mit Verkaufsflächen: für Uhren und für typische Schweizer Küchen-Ausrüstung. 
Ein südkoreanisches Paar hat zwei traditionelle Interlakner Hotels gekauft. Das 4-Sterne-Haus wollen die Investoren als führendes Hotel positionieren. 
Ausländische Investoren kaufen Hotels, oft als reine Geldanlage. Die Rentabilität ist zweitrangig. Das beobachtet Stephan JJ. Maeder, Präsident des Hotelier-Vereins Berner Oberland. 
Hinter den «Swiss Dreams Hotels» stehen indische Investoren mit einem Faible für ehemalige Traditionshäuser. Zwei ihrer fünf Hotels serbeln hinter geschlossenen Türen dahin. Die Besitzer lassen sich nicht in die Karten blicken. 
Der Interlakner Hotel-Berater Jürg Zumkehr hat schon mehrere Hotels an Ausländer verkauft, unter anderem an Asiaten. Aus seiner Sicht wirken sich die ausländischen Investoren positiv auf die Region aus. 
René und Elsbeth Bettoli wollen ihren Familienbetrieb verkaufen. Der Preisdruck ist für das Interlakner 2-Sterne-Hotel zu gross geworden. 
Rund um den Thunersee sind einzelne Hotels im Besitz von Asiaten. Ein Leerstand an bester Lage zählt dazu. Für Hotelier-Präsident Bruno Carizzoni überwiegen die positiven Beispiele und Effekte. 

Kettenhotels können ihre Effizienz steigern, indem sie einander Mitarbeiter ausleihen. Kleinbetriebe setzen derweil auf Allrounder. 





Strategieplanung, Verwaltung und Administration: Diese Bereiche böten in den meisten Hotels grosses Sparpotenzial. Es wird aber oft nicht wahrgenommen.