fokus
19.06.2008
Wer wirbt, wird gefunden
(© zvg/htr)
Aufdringliche Werbebanner im Internet sind out. Dezente Anzeigen, die in das natürliche Ranking einer Suchmaschine eingebaut sind, dafür in.
simone leitner

Werbeanzeigen auf Suchmaschinen bergen grosses Verkaufspotenzial. Ad-Words heissen diese Anzeigen bei Google und werden transparent abgerechnet: Der Werbende bezahlt nur für einen Klick auf die Anzeige, also nur dann, wenn die Werbung wirkt. So können die Kosten der Ad-Words-Kampagnen mit festgesetzten Tages- und Monatsbudgets kontrolliert werden. Und der Interessierte kann definieren, wie viel ihm ein Klick wert ist. Ob Ad-Words-Anzeigen über den Suchergebnissen (gelb hinterlegt) oder rechts daneben stehen, wird in einem Auktionsverfahren ermittelt. Es berücksichtigt die Kombination aus maximalem Preis-pro-Klick (Cost-per-Click – CPC) und dem Qualitätsfaktor (Quality Score – QS) der Kampagne. Der Qualitätsfaktor wird von der Klickrate (Click-through-Rate – CTR), den Key-Words, der Relevanz des Anzeigentextes, der Qualität der Zielseite und weiteren Faktoren bestimmt.

Die Key-Words lösen das Erscheinen der Anzeigen aus. Darum sollten sich die gewählten Begriffe genau auf die Anzeigen beziehen. Für jede Anzeigengruppe ist es wichtig, verschiedene Key-Words festzulegen, die innerhalb des Themas jedoch variieren. Je enger der Zusammenhang der Key-Words untereinander, desto wahrscheinlicher erreicht die Anzeige die gewünschte Zielgruppe.

Werbung
Weitere Artikel aus diesem Ressort