Weniger als 10 Prozent der Gastgewerbebetriebe erwarten für die ersten drei Monate 2010 noch eine Zunahme des Absatzes. Dies zeigt die im Januar 2012 durchgeführte Konjunkturumfrage der KOF Konjunkturforschungsstelle im Gastgewerbe. Der Druck auf die Verkaufspreise halte nicht zuletzt aufgrund des starken Schweizer Frankens an. Allerdings plane nur jedes fünfte Unternehmen, die Preise in den kommenden drei Monaten zu senken. Die Aussichten für die Beherbergungsbetriebe in den nächsten Monaten hätten sich weiter verdüstert, so die KOF. Die schwierige Situation zeige sich bereits in den deutlich gesunkenen Reservationen. Fast zwei Drittel der Hotels rechnen gemäss Umfrage mit einem Rückgang, weniger als 10 Prozent mit einer Zunahme der Ausländerlogiernächte. Die 5-Sterne-Hotels rechnen mit dem geringsten Rückgang. Die Erwartungen hinsichtlich der einheimischen Gäste seien nur geringfügig besser, so die KOF. Auch mittelfristig werde von einer Verschlechterung der Geschäftslage ausgegangen.
In der Gastronomie gilt der Personalbestand, der in den letzten Monaten reduziert werden musste, im Januar 2012 nicht mehr so oft als zu gross. Für die nächsten drei Monate erwarten die Gastronomen einen weiteren deutlichen Rückgang des Absatzes bei Getränken und der Küche. Die Umfrageteilnehmer hoffen grösstenteils immerhin, dass sie die Preise unverändert belassen können. Mittelfristig sei keine Besserung der Geschäftslage in Aussicht.
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.





Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.