Noch ist das Zahlen mit einer Maestro-Karte relativ preiswert. Pro Transaktion werden je nach Umsatz 12 bis 30 Rappen belastet. Doch seit längerem versucht die US-Lizensgeberin Mastercard weitere Gebühren durchzudrücken. Vor anderthalb Jahren kam Mastercard mit der ersten Gebühr, am 1. Juli folgte die nächste. Weitere Fees sollen folgen. Bislang gibt Zahlungsverarbeiterin Six Multipay die neue Gebühr nicht weiter, hat solches bei der Wettbewerbskomission Weko aber angekündigt. Die Maestro-Gebühren sind Gewerbe und Handel ein Dorn im Auge. Der Verband Elektronischer Zahlungsverkehr VEZ, die Erdölvereinigung und die Six Group haben bei der Weko ein Gesuch um vorsorgliche Massnahmen eingereicht. Bis Ende August solle ein Entscheid vorliegen, so Thomas Nydegger, Leiter Finanzdienstleistungen. Wenn die Gesuchssteller mit ihrem Anliegen durchkommen, könnte die Weko die Gebühren für die Dauer des Untersuchungsverfahrens verbieten. Gleichzeitig müsse die Weko prüfen, ob bei Mastercard eine marktbeherrschende Stellung vorliegt. «Diese dürfen sie haben, aber nicht nicht zu Lasten von Wettbewerbern», so Nydegger.
Derweil sucht der Handel nach Alternativen. Eine wäre V PAY von Visa, die in Deutschland bereits eingeführt ist. «Wir sind im Gespräch», so Pierre André Steim, Präsident des VEZ: «Das einseitige Diktat von Mastercard kann nicht mehr akzeptiert werden.» Aktuell wäre V Pay noch teurer, die Weko hat Visa für drei Jahre eine Gebühr bewilligt. Trotzdem erhofft sich Steim mit einer neuen Debitkarte der Monopol-Stellung von Mastercard ein Ende zu setzen.
Jetzt ist der Weg frei für die Festsetzung des Gestaltungsplans Uto Kulm. Wie die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, ist der Nutzungsvertrag von allen Parteien unterschrieben worden. Dies ist die Voraussetzung für den Gestaltungsplan.
Nachdem Billetts und Abonnements bereits im letzten Dezember aufgeschlagen haben, ist Ende dieses Jahres die nächste Runde fällig: Wer Bahn, Tram oder Bus fährt, muss tiefer in die Tasche greifen.
Die Gesundheitskommission des Nationalrates (SGK) hat sich nur knapp dagegen ausgesprochen, das Lebensmittel-Gesetz an den Bundesrat zurückzuweisen.
Die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten möchte offenbar nicht sechs Wochen Ferien pro Jahr. Das ergibt eine Umfrage von gfs.bern im Auftrag der SRG. Besser kommt Franz Webers Volksinitiative gegen den Zweitwohnungsbau an. 
Die Organisation Schweiz Tourismus will den Schweizer Ferientag und den Switzerland Travel Mart 2013 in Bern durchführen. Nun ersucht Bern Tourismus die Stadt und den Kanton Bern um einen Beitrag von je 0,3 Mio. Franken für die Durchführung des Grossanlasses.
Die Spielbank Baden kann die Kugel auch in Liechtenstein rollen lassen. Das Aargauer Unternehmen hat mit einem Liechtensteiner Unternehmer zusammen die erste und einzige Spielbankenkonzession für das Fürstentum erhalten.
Der Bündner Ferienort Arosa ist wegen seiner Städtepartnerschaft mit Shangri-La in der chinesischen Provinz Yunnan in die Kritik der Schweizer Tibeterorganisationen geraten. Eine Aussprache am Donnerstag in Chur verlief ergebnislos.
Die zweitgrösste deutsche Fluggesellschaft Air Berlin tritt am 20. März als Vollmitglied dem Luftfahrtbündnis Oneworld bei. Diesen Termin gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt.





Um die Zukunft der Therme Vals ist ein Kampf ausgebrochen. Jetzt liegen offiziell zwei Offerten für den Ausbau auf dem Tisch. Nun ist die Gemeindebehörde gefordert.