Der Entscheid fiel mit 13 zu 12 Stimmen, wie die Kommission mitteilte. Zuvor hatte sie sich mit Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann über die Auswirkungen der Frankenstärke unterhalten. Die Steuerbefreiung hätte gemäss WAK Mindereinnahmen von 150 bis 160 Millionen Franken zur Folge. Die Mehrwertsteuer für die Hotellerie beträgt derzeit 3,8 Prozent.
Sollte sich auch die ständerätliche Schwesterkommission für diese Massnahme aussprechen, so könnte sie bereits im April dieses Jahres in Kraft treten und würde bis Ende März 2013 gelten.
hotelleriesuisse, der Branchenverband der Schweizer Hotellerie, begrüsst diesen Entscheid ausdrücklich, wie es in einer Mitteilung vom Dienstagabend heisst. «Die Wirtschaftskommission hat angesichts der bedrohlichen Frankenstärke die Weichen richtig gestellt», erklärt Christoph Juen, CEO von hotelleriesuisse. «Eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungsleistungen ist zielführend und verbessert die Exportfähigkeit der Schweizer Hotellerie wesentlich.»
Der Branchenverband ruft die Tourismusorganisationen und politischen Parteien auf, sich nun dezidiert für dieses wichtige Anliegen einzusetzen, das auch regionalwirtschaftlich von hoher Bedeutung ist. (npa)
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.




Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.