Seit das Buchungsportal HRS die Erhöhung seiner Kommission von 13 auf 15 Prozent mittels neuer AGB bekannt gab, ist Feuer im Online-Distributions-Dach: In Deutschland organisierten sich Hoteliers via der Facebook-Seite «HRS-freie Woche» zu einem Boykott-Aufruf. Dass die «teils unsachlichen» und «zu heissen» Debatten den Initianten Christoph Biaillas inzwischen dazu bewogen, die Seite wieder einzustellen, zeigt das Emotionspotenzial der Thematik. Vor allem Diskussionen um den Missbrauch der Marktstärke von HRS, die bereits bei der Übernahme von Tochter hotel.de im Herbst geführt wurden, werden jetzt wieder laut.
Auch bei den Schweizer Hoteliers regt sich der Unmut allmählich immer stärker: Verschiedene Regionalverbände und Sektionen geben an, auch die Möglichkeit zum Aufruf zu Protestwochen zu prüfen. Guglielmo L. Brentel zeigt Verständnis für Überlegungen in diese Richtung - für ihn ist Boykott aber der falsche Ansatz: Im Interview spricht der Präsident von hotelleriesuisse über Alternativen und welche Bedeutung dabei die eigene Hotelwebsite spielt. Zudem werde weiter ein gemeinsames Projekt von hotelleriesuisse, Schweiz Tourismus und den SBB im Zusammenhang mit STC als nationaler Vertriebskanal verhandelt.
Derweil versucht HRS mit einer offensiven Kommunikationsstrategie und mit der Präsentation ihrer Vertriebskosten-Analyse die Wogen zu glätten.
Siehe Interview mit hotelleriesuisse-Präsident Guglielmo L. Brentel oben rechts
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.





Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.