Zumthors Widersacher ist der Churer Immobilienunternehmer Remo Stoffel. Welches Angebot zum Zuge kommt, entscheidet die Gemeindeversammlung am 17. Februar. Der Gemeinderat hatte für Angebote eine Frist bis zum 20. Dezember gesetzt.
Sowohl Zumthor wie Stoffel wollen die Aktien der Hotel und Thermalbad AG übernehmen und das bestehende Hotel zum Bad durch einen Neubau ersetzen. Stoffel will 50 Millionen Franken in ein neues Hotel investieren, Zumthor 45 Millionen Franken.
Eine von der Gemeinde eingesetzte Consulting-Firma ist zum Schluss gekommen, dass über die beiden Angebote kein abschliessendes Urteil gefällt werden kann. Wegen fehlender verbindlicher Zusagen könne nicht beurteilt werden, ob die Interessenten in der Lage seien, das Projekt materiell nachhaltig durchzuziehen.
Zumthor bürgt für architektonische Qualität
Wie der Gemeinderat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Botschaft an die Stimmberechtigten schreibt, unterscheiden sich die Angebote nur unwesentlich voneinander. Von Bedeutung sei, dass das Angebot von Therme-Schöpfer Zumthor für höchste architektonische Qualität stehe. Der Nachweis der Finanzierung sei bei Zumthor allerdings weniger weit gediehen.
Unter Berücksichtigung aller Aspekte und in Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile empfiehlt der Gemeinderat dennoch, auf das Angebot von Zumthors Interessengemeinschaft einzugehen. Es stelle die bessere Strategie für eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft der Hotel und Thermalbad Vals AG dar.
Nicht geprüft hat der Gemeinderat das Angebot einer «Valser Gruppe» um den einheimischen Steinbruch-Unternehmer und ehemaligen Therme-Verwaltungsratspräsidenten Pius Truffer. Da bei Ablauf der Eingabefrist von dieser Gruppe kein Angebot vorlag, kann nicht darauf eingetreten werden, wie der Gemeinderat schreibt.
Truffer und seine Mitstreiter müssen darauf hoffen, die Gemeindeversammlung noch umstimmen zu können. Dahingehend, dass der Entscheid für das eine oder andere Angebot vertagt und ihre Offerte doch berücksichtigt wird. (npa/sda)
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.




Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.