Obwalden und Nidwalden wollen ihre Tourismusorganisation zusammenlegen. Damit verbunden ist die Schaffung einer einzigen Tourismusabgabe. Eine Ausnahme wird für Engelberg gemacht, wo wie bisher eine Tourismusförderungsabgabe und eine Kurtaxe erhoben werden.
Die Obwaldner Regierung hat ihre Vorlage nach der Vernehmlassung angepasst. So werden laut Medienmitteilung vom Mittwoch insbesondere die Hoteliers und die Zweitwohnungsbesitzer gegenüber dem ursprünglichen Entwurf entlastet. Die jährliche Pauschale für ein Hotelzimmer etwa wird von 600 auf 400 Franken reduziert.
Höhere Beiträge für Restaurants
Anderseits wurde die Abgabe für die Restaurationsbetriebe erhöht (wobei Hotels für ihre Restaurants nur die Hälfte der Abgabe bezahlen müssen). Damit soll – mit dem Einbezug von Transportunternehmen – auch der Tagestourismus besser erfasst werden, um einen Beitrag zu leisten.
Der Ertrag aus der Tourismusabgabe kommt vorab den Tourismusorganisationen zugute. Dazu soll für das Sarneraatal (OW) und für Nidwalden eine Aktiengesellschaft in Form einer Public Private Partnership gegründet werden. Sie soll mit Engelberg-Titlis Tourismus und Luzern Tourismus zusammenarbeiten.
Mindestens 15 Prozent der Tourismusabgaben werden an die Gemeinden weitergeleitet. Dieses Geld müssen sie für touristische Aufgaben einsetzen.
Der Obwaldner Kantonsrat wird das Tourismusgesetz und die Verordnung voraussichtlich am 15. März 2012 beraten. Vorgesehen ist, dass sie noch im laufenden Jahr teilweise in Kraft treten. (npa/sda)
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.




Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.