zweitwohnungen
17.01.2012
Mieterverband unterstützt Initiative
(© Swiss-Image)
Der Schweizerische Mieterinnen- und Mieterverband hat die Ja-Parole zur Initiative «Schluss mit dem uferlosen Zweitwohnungsbau» beschlossen. Die derzeitigen Massnahmen gegen den Zweitwohnungsbau seien ungenügend.

«Zweitwohnungen sind nicht nur in den touristischen Zentren, sondern vermehrt auch in städtischen Gebieten ein Problem, weil sie Einwohner verdrängen und den Nachfragedruck weiter erhöhen», begründet der Mieterverband am Dienstag seine Unterstützung der Initiative von Umweltschützer Franz Weber und seiner Organisation Helvetia Nostra.
 
Die Revision des Raumplanungsgesetzes schreibe den Kantonen zwar vor, den Zweitwohnungsbestand zu limitieren. Es fehlten aber klare Grenzen, Kriterien und Kennzahlen für die Beschränkung des Zweitwohnungsanteils. Deshalb sei diese Revision «zahnlos».
 
Werde die Initiative am 11. März angenommen, erhielten die städtischen Gebiete «ein wichtiges Signal», damit auch dort Regelungen ergriffen würden. (npa/sda)

  
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