Im ersten Halbjahr 2010 besuchten 265100 Personen das Jungfraujoch, 3700 weniger als im 2009. Die Einschränkungen im Flugverkehr im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Vulkans Ejafjallajökull hätten zu Annullationen von 20000 Jungfraujochbesuchern geführt, teilten die Jungfraubahnen mit. Ohne diesen Einbruch wäre das letzte Jahr übertroffen worden.
Mit 9 Mio. Franken haben die Jungfraubahnen das Rekordergebnis von 2008 egalisiert und den Halbjahresgewinn 2009 um 9,5% übertroffen. Der Betriebsertrag liegt mit 67,3 Mio. Franken um 2,9% höher als im Vorjahr. Die «erfreulichen Ergebnisse beruhen einerseits auf einem starken Wintersportgeschäft und anderseits auf dem wesentlich stärkeren Gruppenreisegeschäft», so der Bahnbetreiber weiter. Die intensivierten Marketingaktivitäten in Asien hätten ihre Wirkung in der Finanz- und Wirtschaftskrise des letzten Jahres nicht verfehlt. Der Ertrag aus dem Gruppenreisegeschäft hat um 16,8% zugenommen und wiederum das Niveau von 2008 erreicht. Etwas schwächer ausgefallen ist das Geschäft mit Einzelreisenden aus dem Heimmarkt.
In den Hochsaisonmonaten Juli und August haben die Frequenzen auf dem Jungfraujoch gegenüber dem Vorjahr um 7% zugenommen. Ein wesentlicher Teil der Steigerungen sei auf die «Rückkehr» der asiatischen Reisegruppen zurückzuführen. «Die Buchungen für die Herbstsaison stimmen uns zuversichtlich», so die Unternehmensleitung.
Bereits weit fortgeschritten sei die Planung für das Jahr 2012 mit dem Jubiläum «100 Jahre Jungfraubahn». Das Jubiläum soll weltweit wahrgenommen werden.
Es waren gute fünf Jahre. Sie sind vergangen wie im Flug. Trotzdem ist jetzt die Zeit für mich gekommen, «Adieu, hotel revue» zu sagen. Denn man soll, an diesen Grundsatz glaube ich, aufhören, wenn es am schönsten ist.
Einen Tag nach Obwalden hat auch die Nidwaldner Regierung nach dem Vernehmlassungsverfahren das neue Tourismusförderungsgesetz optimiert und dem Landrat überwiesen. Im Vergleich zum ersten Entwurf sollen Hoteliers und Zweitwohnungsbesitzer entlastet werden.
Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) empfiehlt die Volksinitiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen» zur Annahme. Der Freizeitverkehr in die Berggebiete stelle ein ernsthaftes Problem dar, so die Argumentation.

Im Rennen um die Übernahme der bekannten Therme Vals hat Stararchitekt Peter Zumthor einen Teilsieg errungen. Der Gemeinderat von Vals empfiehlt den Stimmberechtigten die Annahme des Angebots von Zumthors Interessengemeinschaft.
Für den Kurzaufenthalt eine Wohnung statt ein Hotelzimmer: die Plattform Housetrip.com macht's möglich - auch in der Schweiz.
Boutique-Hotels sind im Trend. Allerdings ist es nicht ganz einfach, die kleinen Häuser mit dem gewissen Etwas rentabel zu betreiben.
Im Seilziehen um die berühmte Therme in Vals (GR) hat am Dienstag eine Gruppe Einheimischer ein Kaufangebot angekündigt. Beteiligt ist der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Therme, Pius Truffer. Damit wetteifern nun drei Parteien um das Bad.
Die Obwaldner Regierung hat das neue Tourismusgesetz und die Tourismusverordnung dem Kantonsrat überwiesen. Gegenüber dem ersten Entwurf werden die Beherberger deutlich entlastet. Dagegen wird die Restauration höher belastet. Die Vorlage wird im März 2012 beraten.





Die Schweizer Käsebranche hat dem starken Franken getrotzt und 2011 mehr Käse exportiert als im Vorjahr. Zugelegt haben vor allem kleine Spezialitäten wie Berg- und Alpkäse. Die bekannten Sorten wie Appenzeller hingegen büssten ein.
Die Bündner Regierung empfiehlt die Ablehnung der Volksinitiative zur Einschränkung des Zweitwohnungsbaus. Das Volksbegehren, das den Anteil der Ferienwohnungen in jeder Gemeinde auf 20 Prozent beschränken will, schiesse weit über das Ziel hinaus.