Sie kamen zahlreich, die Touristiker, zur Abschieds-Vorlesung in der Uni Bern des nun emeritier-ten Berner Tourismusprofessors Hansruedi Müller. Sie sassen aufmerksam in den Bänken, wo sonst Studenten sitzen und sie applaudierten, es gab Standing Ovations für den Professor ohne professorale Allüren. «Wir müssen nicht nur Hansruedi verabschieden, sondern auch seinen Fachbereich», zieht Peter Vollmer, der Ex-Chef von Seilbahnen Schweiz, Bilanz. Nach Müllers Abgang wird das Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus (FIF) an der Uni Bern unter seinem Nachfolger Aymo Brunetti neu positioniert.
Müller bettete seinen Abschied in einen hochspannenden touristischen Aus- und Rückblick. Er und andere Referenten sprachen zum Thema «Alpiner Tourismus im Wachstumsdilemma» (die htr hotel revue wird in einer späteren Ausgabe darüber berichten). Hanna Rychener, Direktorin der Internationalen Schule für Touristik, moderierte die Abschiedsveranstaltung und lockerte sie auf mit Statements von Touristikern über Hansruedi Müller.
«Seine direkte und offene Art, auch Unerfreuliches und Unbequemes auszusprechen, hat mich stets beeindruckt», sagt etwa ST-Direktor Jürg Schmid. Jürg Stettler, der bei Müller doktoriert hatte, ist beeindruckt von Hansruedi Müllers Konsequenz im persönlichen Handeln, etwa seiner Beschränkung der Flugreisen auf drei pro Jahr. Und für Hotelier Beat Anthamatten ist Müller «ein einzigartiger Mensch, der Kopf und Herz in einer wunderbaren Balance hält, auch unter sehr grossen Herausforderungen und Spannungen.»
Ein bewegter Hansruedi Müller blickte auf die grosse Schar seiner Tourismus-Familie: «Sie ist vielleicht nicht die klügste, aber ganz sicher die herzlichste Branche.» Müller, wie er leibt und lebt: offen, kritisch, wohlwollend.
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.







Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.