Bildeten im Vorjahr ausländische Besucher die Mehrheit, entfielen 2011 52,8 Prozent der Eintritte auf Schweizerinnen und Schweizer. Die Fondation führt diese Zunahme auf die «Segantini»-Ausstellung zurück, die beim einheimischen Publikum auf besonders grosses Interesse stiess, und es auf 173'414 Eintritte brachte.
Von den ausländischen Besuchern bildeten die Deutschen mit 21,8 Prozent die grösste Gruppe vor den Franzosen mit 12,9 Prozent. Auf Gäste aus Übersee entfielen 2,1 Prozent der Eintritte. Führungen buchten 1691 Erwachsenengruppen und 711 Schulklassen.
In finanzieller Hinsicht sind die Beyeler-Verantwortlichen zufrieden: Das Budgetziel 2011 sei übertroffen worden, heisst es in der Mitteilung. Zwar resultierte ein noch nicht beziffertes Betriebsdefizit, das aber wiederum von der Hansjörg Wyss Foundation und der Beyeler-Stiftung getragen wird.
Den Ertrag aus den Eintritten konnte die Fondation um 12 Prozent auf 6,5 Millionen Franken steigern. Mit 4,5 Millionen Franken fielen die Einnahmen aus Sponsoring und privaten Zuwendungen gar um 55 Prozent höher aus als im Vorjahr. Die öffentliche Hand unterstützte das Museum wiederum mit rund 3 Millionen Franken.
Mehr Kosten
Der Ausstellungsaufwand nahm gegenüber dem Vorjahr markant um gut 30 Prozent auf 8,8 Millionen Franken zu. Die höchsten Kosten verursachte mit 3,7 Millionen die Skulpturenausstellung «Constantin Brancusi und Richard Serra», die mit 89'999 Eintritten die tiefste Besucherzahl der 2011 in Riehen eröffneten Ausstellungen verzeichnete.
Bei den Personalkosten verbuchte die Fondation Beyeler mit insgesamt 169 Mitarbeitenden ein Plus um 2 Prozent auf 8,3 Millionen Franken. Die Kosten für den Liegenschaftsunterhalt beliefen sich wie schon im Vorjahr auf 2,3 Millionen Franken.
Das Jahresprogramm 2012 der Fondation umfasst vier Ausstellungen. Die erste wird dieses Wochenende eröffnet und umfasst über 60 Werke des französischen Malers Pierre Bonnard. Weitere Ausstellungen widmet die Fondation Jeff Koons, Philippe Pareno und Edgar Degas. (npa/sda)
Die Schweizer Hotels verzeichneten im Vorjahr 2 Prozent weniger Logiernächte als 2010. Für Lichtblicke sorgten die loyalen Schweizer und immer mehr Gäste aus China.
Der Scuoler Tourismusdirektor Urs Wohler macht Nägel mit Köpfen. Mit zwei innovativen Projekten für die Hotellerie der Destination will er der Frankenstärke trotzen.
Bereits am Montag entscheidet der Nationalrat über die befristete Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie. Eine Woche später der Ständerat. Es wird eine Zitterpartie.
Der Bundesrat will die Gelder für die Förderung von Innovationen aufstocken. Er hat das Volkswirtschaftsdepartement am Mittwoch ermächtigt, für 2012 zusätzliche Mittel in der Höhe von 60 Millionen Franken zu beantragen.
Die von economiesuisse geforderte öffentlich-private Finanzierung einer zweiten Gotthard-Röhre stösst beim Bund auf Widerstand. Der in einer Studie vorgeschlagene Tunnelzoll sei sehr schwierig durchsetzbar und für die Automobilisten nicht attraktiv.
Europas grösster Hotelkonzern Accor setzt seinen Aufwärtstrend fort. Im vergangenen Jahr verbuchte das französische Unternehmen dank einer starken Nachfrage und gestiegener Zimmerpreise deutlich höhere Gewinne.
Um Synergien zu nutzen und die Ausstrahlung der Region Bern und des Berner Oberlands im Ausland zu stärken, gehen die Berner Fluggesellschaft SkyWork Airlines und die Tourismusorganisationen von Bern, Interlaken und Jungfrau eine Zusammenarbeit ein.




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