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26.08.2010
Double Check und die Selbstzahler

Gieri Cathomas, wie läuft das Geschäft mit den selbstzahlenden Patienten?

Es läuft gut. Aber es braucht grosse Anstrengungen, dieses Business erfolgreich zu betreiben. Wir fokussieren seit gut zwei Jahren vor allem auf den russischen Markt und die Golfstaaten. Unsere Patienten holen bei uns eine medizinische Zweitmeinung ein.

Sie arbeiten vor allem mit dem Unispital Zürich zusammen. Wie wichtig ist ein solches Spital für Ihre Patienten?

Enorm wichtig. Die Professoren mit bester Reputation sind auch in der Forschung tätig. Argumente, die für unsere Kunden entscheidend sind.

Professor Thomas F. Lüscher vom Unispital Zürich war einer der Initianten von «Double Check».

Stimmt. Wir sind ein selbstständiges Unternehmen mit einer grossen medizinischen Kompetenz, haben Ärzte vor Ort und überweisen dann an die Fachleute. Das ist unser grosses Plus.

Werden Sie Mitglied von «Swiss Health»?

Nein. Das aktuelle Modell von Swiss Health lohnt sich für uns nicht. Zudem sind die Mitgliederbeiträge zu hoch. Und bis jetzt konnten wir auch keine sinnvollen Aktivitäten erkennen, die der Verein umgesetzt hat.

Glauben Sie denn nicht an «Swiss Health»?

Doch. Ich finde die Lancierung einer Dachmarke für das Schweizer Gesundheitswesen sehr spannend. Aber ehrlich gesagt, den Kontakt zu potenziellen Kunden können wir mit unserem Beziehungsnetz in den Zielmärkten selber knüpfen. Auch die Zusammenarbeit mit der Schweizer Luxushotellerie läuft bestens. sls

  
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