Gieri Cathomas, wie läuft das Geschäft mit den selbstzahlenden Patienten?
Es läuft gut. Aber es braucht grosse Anstrengungen, dieses Business erfolgreich zu betreiben. Wir fokussieren seit gut zwei Jahren vor allem auf den russischen Markt und die Golfstaaten. Unsere Patienten holen bei uns eine medizinische Zweitmeinung ein.
Sie arbeiten vor allem mit dem Unispital Zürich zusammen. Wie wichtig ist ein solches Spital für Ihre Patienten?
Enorm wichtig. Die Professoren mit bester Reputation sind auch in der Forschung tätig. Argumente, die für unsere Kunden entscheidend sind.
Professor Thomas F. Lüscher vom Unispital Zürich war einer der Initianten von «Double Check».
Stimmt. Wir sind ein selbstständiges Unternehmen mit einer grossen medizinischen Kompetenz, haben Ärzte vor Ort und überweisen dann an die Fachleute. Das ist unser grosses Plus.
Werden Sie Mitglied von «Swiss Health»?
Nein. Das aktuelle Modell von Swiss Health lohnt sich für uns nicht. Zudem sind die Mitgliederbeiträge zu hoch. Und bis jetzt konnten wir auch keine sinnvollen Aktivitäten erkennen, die der Verein umgesetzt hat.
Glauben Sie denn nicht an «Swiss Health»?
Doch. Ich finde die Lancierung einer Dachmarke für das Schweizer Gesundheitswesen sehr spannend. Aber ehrlich gesagt, den Kontakt zu potenziellen Kunden können wir mit unserem Beziehungsnetz in den Zielmärkten selber knüpfen. Auch die Zusammenarbeit mit der Schweizer Luxushotellerie läuft bestens. sls
Die Kantone wollen den Tourismus stärken. Doch sie tun sich schwer damit. Das zeigt exemplarisch Nidwalden auf: Dort steht das neue Gesetz vor dem Scheitern. 
Das Traditionshaus Hotel Orselina hoch über Locarno wird Ende Juni als Vier-Sterne-Superior Villa Orselina wiedereröffnet. Hotelier ist Christoph Schlosser.
Die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung 2015 in Mailand soll 23,1 Millionen Franken kosten. 8 Millionen davon sollen Sponsoren beitragen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Kreditbotschaft genehmigt.
Die vier Kantone der Gotthard-Region haben ihre Absicht zu einem gemeinsamen Auftritt an der Expo 2015 in Mailand bestätigt. Graubünden, Tessin, Uri und Wallis wollen zusammen einen 150 Quadratmeter grossen Bereich im Schweizer Pavillon belegen, wie sie am Mittwoch mitteilten.
Mit Valais/Wallis Promotion verfolgt der Kanton Wallis einen einzigartigen Lösungsansatz. Läuft alles nach Plan, kann die neue Vermarktungsorganisation 2013 loslegen. 
FDP und SVP machen ihre Drohung war: Sie wollen eine Volksabstimmung zum Bündner Tourismusabgabegesetz erzwingen. In Bern sorgt die Verdoppelung der Beherbergungstaxe für Zündstoff. 
Am 17. Juni entscheidet sich, ob im Kanton Schwyz ein Regionaler Naturpark entsteht. Das Projekt steht im Gegenwind. Vier Gemeindeversammlungen haben bereits abgelehnt. Und auch in den zehn Gemeinden, die nun an der Urne entscheiden, gibt es starke Opposition.
Mit Plakaten will der Bund die grossen Schweizer Pärke einem breiten Publikum bekannt machen. Umweltministerin Doris Leuthard hat am Dienstag die Kampagne lanciert und für die Pärke geworben.
Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Nobelhotels Suvretta House in St. Moritz darf zumindest vorerst noch nicht begonnen werden. Das Bundesgericht hat der Beschwerde gegen die Planungsänderung und die Rodungsbewilligung die aufschiebende Wirkung erteilt.





Einen Tag nachdem er definitiv ins Paddelboot umgestiegen war, hat der Bündner Rhein-Schwimmer Ernst Bromeis das Handtuch geworfen. Seine Gesundheit lasse die Weiterführung des Projekts, den gesamten Rhein zu durchschwimmen, nicht mehr zu, teilte Schweiz Tourismus am Dienstag mit.
Orte mit massivem Immobilienboom und entsprechend steigenden Wohnpreisen sind laut dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» häufig auch die mit der besten Lebensqualität. An der Spitze ist Zürich, gefolgt von Zug und Aufsteiger Bern.